Astra rulesBlau, äh, Braun und weiß, das sind die Farben... oder so ähnlich. Mensch Leute, zwei Vorwörter in zwei Tagen, woher denn bitte diesen Stoff nehmen. Apropos Stoff, ich habe Veltins früher immer sehr gerne vom Fass getrunken und stehe heute fast alleine damit da. Gibt's bloß kaum noch und Damit ist ja jetzt alles klar, das bessere Bier gewinnt und wenn schon die Breisgauer die Knappen vertilgen, und die haben echt nur gelbe Suppe, werden wir nicht verzagen. Nach so viel blabla vielleicht mal ein paar nette Wort zum heutigen Anlaß. Von so einem Pokallos haben wir wohl lange geträumt. Es ist zwar nicht der HSV, aber das kann ja noch kommen. Der FC Schalke ist wohl ein Gegner, den viele gerne am Millerntor sehen. Nicht nur das Träumen vom 4:4 im letzten direkten Vergleich an dieser Stätte, wohl auch der Flair vom Proleten- und Arbeiterverein, der vielleicht nur als Klischee, dafür aber als lebendiges durchs Lande pfeift. Natürlich werden auch heute viele Leute es nicht sein lassen können, sich mit "scheiße, scheiße"-Rufen zu profilieren, aber irgendwie bewundern doch die meisten, wie es die blau-weißen geschafft haben, den Spagat zwischen Kommerz und Fußball hinzubekommen. Es mag ja nur ein Image sein, aber sie riechen noch nach echtem Fußball und auch wir schleppen ja ein buntes Anarchistenimage mit uns rum. Und es gibt Tage, da kann man sich darin sonnen, denn es ist nicht das Schlechteste. An dieser Stelle mögen die Kollegen vom Schalke Unser über mich herfallen, aber damit müßt ihr jetzt leben. Und erzählt mir nicht, daß ihr auch gerne ein paar Tagesausflügler aus den Kinderläden und -gärten dieser Nation in eurem Stadion hättet. Naja, was nicht ist, kann ja mit der Arena kommen. Wünschen werden wir es euch nicht. Und wünschen werden wir euch heute auch nicht mehr als die höfliche Teilnahme. Wir wollen nämlich noch gerne in dieser Saison ein Heimspiel gegen die Rothosen haben. Heimspiel im neuen Volkspark, wir bekommen 10000 Stehplätze, die anderen 1000 und blau mochten wir auch als Sitzfarbe noch nie so richtig. Deswegen hört die Freundschaft jetzt auf. Wir freuen uns, mit Deutschlands erfolgreichsten Fanzine gemeinsam in den Druck zu gehen und wir wünschen allen Schalkern viel Spaß am Millerntor, so bis ca. 20.00 Uhr und ab ca. 21.45 auf'm Kiez, hoffentlich bei dem einen oder anderen gemeinsamen Bierchen. Zum Inhalt dieses Heftchens möchte ich gar nichts sagen, schaut einfach rein. Allein schon das Gemeinsame dieser Ausgabe beweist hoffentlich auch einigen engstirnigen Bürokraten und RTL2-Redaktionen in diesem Lande, daß Fußball nicht immer Krieg ist, sondern auch verbindende Elemente besitzt. Für uns bedeutet der heutige Abend ein bißchen großen Fußballsport. Mittwochs abend um 20.00, diese Anstoßzeit vermittelt irgendwie den Flair vergangener Tage und das Millerntor wird mehr als nur vibrieren. Nach diesem Saisonstart und so viel vorherigem Bockmist in den vergangen Jahren haben wir uns das verdient. Irgend ein bekloppter Schreiberling wird vielleicht sagen, daß ganz Fußballdeutschland heute nach St.Pauli blickt. Nun ich weiß nicht, wo dieses Fußballdeutschland eigentlich liegt, aber uns reicht es, wenn ganz St.Pauli heute auf Meggle, Klasnic usw. blickt. Und die werden es hoffentlich wissen, wie man den Applaus auf St.Pauli erntet. Horcht auf, liebe Schalker, auf St.Pauli. Wenn dies nicht verbindet,... In diesem Sinne wünscht euch blau-braun-weißen die ÜS-Redaktion viel Spaß beim Spiel und uns ein Tor mehr. |
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