Es wird Zeit die Hosen runter zu lassen!Erst kommt der Regen,... Nun, da nicht nur der Herbst in die Saison eingezogen ist, wird es Zeit die Hosen runter zulassen, und den Arsch hoch zu kriegen. Und das tun wir nun mit der 81. Ausgabe des Übersteigers in jeder Hinsicht, sportlich wie politisch. Die Bandbreite des Heftes bietet einen Rundumschlag an, der jedem Leser etwas zu bieten hat. So lassen wir humoristisch die Hosen runter, wenn es um die Toiletten im Stadion geht. Erst aber nicht zu spät wird mal wieder sichtbar, was passiert, wenn die Hose voll ist. Dann wird nämlich nur noch brav dem Präsidenten applaudiert, wenn er wie geschehen auf der JHV seine Hosen dreiviertel runterlässt und uns seine Vision 2010 präsentiert, um noch einen auf den großen Haufen drauf zu scheißen. Leider vergaß er sich den Arsch abzuwischen und seine Hände zu waschen, sonst hätte er sicherlich auch erwähnt, dass langfristige Verbindlichkeiten die Verdauung negativ beeinflussen können. Wenn das mal nicht in die Hose geht! ...dann scheint die Sonne.... In sportlicher Hinsicht ist nicht sehr viel passiert, weder wurde sich der Arsch aufgerissen, noch ist alles in die Hose gegangen, wie bereits erwähnt es ist Herbst, der nicht weiß, wo er hin will, was dazu führt, dass es bloß zum Mittelmaß reicht. Mehr aber augenscheinlich nicht. So begnügt man sich mit „unentschieden ich weiß nicht recht Fußball“ der keinem nützlich ist und zumindest den Fans so richtig auf die Blase drückt. Lieber Robert Palikuca, ach, „...wärst Du doch am Millerntor geblieben! Am Millerntor auf dem Kiez!“ So wie unsere untere Herrenfußballabteilung auch, die von uns einer peinlichen Befragung unterzogen worden ist. Sport, da wo er herkommt, wo er hingehört und von denen beschrieben, die ihn betreiben. Wie sagte doch Herr Brecht einst. „Der große Sport fängt da an, wo er längst ungesund geworden ist!“ Und damit hat er sicherlich nichts anderes als Unrecht, der gute Mann. Wir betrachten die Regionalligareform der Fußballfunktionärsmafia aus Frankfurt und verreisen ganz nebenbei nach Wien zu den „Schluchtenscheißern“. ...nun gibt 's Gewitter... Wir wollen weiterhin ungemütlich sein, deshalb wundern wir uns aus der Ferne ob der Staatsanwaltschaft Stuttgart und erteilen einem Hauptbeteiligten „Nix gut“ das Wort. In einem Blick auf unsere Herkunft ergründen wir eine Zeit, in der ein Totenkopf noch unkommerziell in der Hafenstraße wehte, was nun auch schon 25 Jahre lang Geschichte des Stadtteils ist, und dann irgendwie den Weg zu uns in die Kurve fand, bevor er in der Marketingabteilung verschwand. ...es kommt die dunkle Jahreszeit... Die braune Scheiße, zum Glück keine braun-weiße, stinkt zum Himmel. Auch darüber machen wir uns so unsere Gedanken und geben zu Bedenken, dass es sich immer lohnt weiter zu kämpfen und sich nicht dumpf zurück drängen zu lassen. Niemals wieder, von keinem lassen wir uns unsere Meinung zu faschistischen Äußerungen verbieten und werden uns als Bürger verstehen, die kritisch und frei ihre Meinung auf die Straße tragen. ...und dann ist wieder Winter! Und eins noch, bloß nicht vergessen abzuziehen, der Duft der in der Luft liegt könnte ihr eigener sein, denn wie ungemütlich ein Herbst auf St. Pauli sein kann, werden zuerst die Fans in der Meckerecke und auf der Südtribüne zu spüren bekommen, danach heißt es für alle näher zusammenrücken, die Abrissbirnen poliert, Bagger werden abgeschmiert - das Ende der legendären Ära Millerntorstadion eingeläutet, wenn denn der Wille des Vereins geschehe. In vorauseilendem Gehorsam sagten wir nun schon mal tschüss geliebtes, marodes Stadion, wir werden dich vermissen! Und hoffen, dass beim Bau der neuen Tribüne alles mit rechten Dingen zugeht. Auch Du! Lieber, neuer Aufsichtsrat, lass endlich die Hosen runter, wenn es um die Satzungsverstöße des Präsidiums, besonders die des Präsidenten geht! Dafür bist Du ja da! Mit Risiken und Nebenwirkungen rechnen wie immer Eure Übersteiger ab! |
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