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In jeder Beziehung gibt es Höhen und Tiefen, liebe LeserInnen und Freunde des runden Leders. Mal ist der oder diejenige obenauf, mal steht der oder diejenige hinten an. Mensch kann es drehen und wenden, wie er will; genau hier befindet sich das Spannungsfeld in dem wir leben. Nach einer sportlichen Talfahrt sondergleichen, können wir alle nur beten, bitten und flehen, dass mit dem wirklich tollen Sieg gegen Braunschweig, die Talsohle durchschritten ist und wir nicht nur neue Gipfel im nebulösen Schleier erahnen können. Es wäre so wichtig, um steigender Resignation und Dysphorie im st. paulianischen Umfeld zu begegnen. Es ist nämlich schon bedenklich, wenn kaum mehr Kritik und Kampf spürbar sind und "Laissez faire" als vermeintliche Toleranz herhalten muss. Wir hoffen weiterhin und werden das auch BEHERZIGEN, Licht in die dunklen Ecken des Beziehungsgeflechts zu bringen, zum Nachdenken und Reflektieren zu animieren und durchaus auch Änderung zu schaffen. In dieser Ausgabe nun erwartet Euch ein Potpourri verschiedener Themen. Selbstverständlich stellen wir die üblichen und auch notwendigen Fragen und legen noch mal die Lupe auf die Geschehnisse rund um unseren Verein.Wir fragen nach Kuba und den Folgen, betrachten die Preisentwicklung der Dauerkarten und mögliche Konsequenzen mit Argusaugen und haben dem Aufsichtsrat Michael Burmeister in einem Interview auf den Zahn gefühlt. Außerdem meldet sich die AGiM zu Wort. Ferner geben wir dem WMFan-Office die Möglichkeit, sich vorzustellen, blicken in Anbetracht der letztjährigen Entgleisungen mit leichter Sorge auf die nahende Mondiali Antirazzisti und haben 20 Jahre nach der Katastrophe von Heysel einen sehr bewegenden Augenzeugenbericht mit im Heft.Vor knapp zwei Monaten wurde am Millerntor die Frauen-Rugby-EM ausgetragen; dazu ebenfalls ein Nachbericht. Neues von den Alten darf natürlich nicht fehlen und "Papa Heinz" gedenken wir in stiller Art und Weise. Des weiteren wird der Sommer-BAFF-Kongress im Juni in Hamburg abgehalten. Schließen möchten wir hier aber mit einem für uns besonderen Geburtstag und sprechen großen Dank aus. Der Fanladen feiert sein 15jähriges Jubiläum und hat gerade wieder gezeigt, welchen Stellenwert er in der, wie kann es anders sein, einzigartigen Fanszene einnimmt. Ohne ihn wären wir nichts, und wir können die Arbeit der MitarbeiterInnen gar nicht genug loben. Das über Pfingsten stattgefundene antirassistische Fußballturnier ist Ausdruck für eine gelebte Alternative weit ab vom kommerziellen Massenwahn der EMs und WMs und gibt Mut, das "Ich nicht zu verlieren". Wir wollen leben und dazu müssen wir das Tal der Ahnungslosen hinter uns lassen! Und nun rein ins Heft... Eure Redaktion |
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Titelseite dieser Ausgabe |
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