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10.000,-€ hat unser Verein in diesem Jahr gespart, da er zum einen die Mitglieder endlich mal nicht mehr per gesonderten Brief sondern per Veröffentlichung im Blickpunk und auf der Homepage eingeladen hat (dafür Gratulation) und zum anderen statt dem CCH das Tivoli als Versammlungsort auswählte, welches uns der Eigentümer kostenlos überließ. Sicher kann man kritisieren, dass es für Auswärtige nahezu unmöglich ist, auf einen Montagabend um 19.00 Uhr in Hamburg aufzuschlagen, angesichts der nackten Zahlen gehört dies aber wohl zu einer der zu schluckenden Kröten. So fanden sich immerhin 541 stimmberechtigte Mitglieder ein, die zunächst unserem beliebten Corny bei den Verabschiedungen lauschten. Hierbei wurde auch die Größe gezeigt, Brigitte zu verabschieden, nur legte sie darauf (siehe auch das Interview mit ihr) keinen Wert. Amado wurde ebenfalls in Abwesenheit verabschiedet, wenigstens waren Jutta Kadri und Siggi Reimer (Platzwart am Brummerskamp) anwesend, sonst hätte Sven noch einen Blumenladen aufmachen müssen. Schuld? Wer? Ich?!?Im Rechenschaftsbericht des Präsidiums, wurde sowohl die Vertragsverlängerung Franz Gerbers im Februar als auch seine Entlassung im April gerechtfertigt. Dass es im April keine kritischen Stimmen zur Vertragsverlängerung gegeben habe, muss eine exklusive Littmannsche Erinnerung sein, jedenfalls würde er jederzeit wieder so handeln. Beim anschließenden Lob der jetzigen Arbeit von Andreas Bergmann kam dann auf der anderen Seite das Nachtreten gegenüber Gerber nicht zu kurz; ob dieser dadurch seine bockige Haltung in Sachen gütlicher Einigung aufgibt, lassen wir mal dahingestellt. Dann kam der Moment, der einigen Anwesenden wie Weihnachten und Ostern an einem Tag vorgekommen sein muss: Littmann gestand einen Fehler ein: Die Verpflichtung von Nascimento! Wer bereits den Weg zur Bar antreten wollte, um vergeblich nach Sekt und Champagner zu fragen, konnte sich aber schnell wieder beruhigen, schließlich war es ja kein Fehler des heiligen Präsis gewesen, sondern von Gerber und Beutel. Und wir waren schon ernsthaft irritiert? Bei den Stadionverboten eierte er dann wieder geübt um Schuldeingeständnisse herum, um dann schnell zu positiven aktuellen Bemühungen überzugehen: Der FC St.Pauli hat die Vereine angeschrieben, gegen deren Fans von uns ein bundesweites Stadionverbot ausgesprochen wurde.Wenn Verein und Betroffener sich einig sind, hebt der FC St.Pauli das Verbot wieder auf. Schöne Sache, der DFB kann sich gehackt legen. Das nächste Thema war das Trainingsgelände an der Kollaustraße. Sowohl Littmann als auch später Marcus Schulz bereiteten die Mitglieder schon mal sachte darauf vor, in der nächsten Saison wieder eine Mannschaft ohne eigenes Trainingsgelände zu supporten, siehe dazu auch das Interview mit Frank Fechner im ÜS 69 und das folgende Interview mit Schulz. Das Gelände sei einfach zu teuer, die von der Stadt und der Erbengemeinschaft geforderte Pacht für einen Regionalligisten nicht aufzubringen. Eine konkrete Alternative wurde nicht genannt, und ein Herumirren durch Hamburg oder eine Rückkehr an den Steinwiesenweg kann nicht wirklich Wunsch des Präsidiums sein. Aber auch hier bleibt nur die Hoffnung, dass sie wissen was sie tun.
Es folgten zwei weitere für Corny unangenehme Punkte. Zunächst die never ending story der immer noch nicht zurückgezahlten Abteilungsgelder.Von den im Sommer 2003 geborgten 470.000€ sind erst 200.000€ zurückgezahlt. Man sei in engen Gesprächen mit AFM und Amateurvorstand über Rükkzahlung des Restes. Komisch, dass derlei Gespräche immer erst kurz vor der JHV in Gang kommen. Wie man vom Amateurvorstand erfuhr, wurden die Gespräche auch nur auf Druck der AFM Abteilungsleitung überhaupt erst in Gang gebracht. Aber Corny dreht sich seine Interpretation der Wahrheit ja bekanntlich gerne zurecht. Auch die Verwendung der NO1 Gelder für den Jugendbereich war "nicht verwirklichbar", wie nicht anders zu erwarten. Mit anderen Worten: Wer in keiner Abteilung Mitglied ist, subventioniert auch weiterhin die Zahlen der Lizenzabteilung. Wer das nicht mehr möchte, sollte schnellstens in eine Abteilung seines Vertrauens eintreten, wir empfehlen einfach mal Rugby und Frauenfußball. Und alle die da (oder in einer anderen Abteilung) Mitglied sind, können ja auch mal bei der jeweiligen Abteilungsleitung anfragen, ob man den Mitgliedsbeitrag nicht direkt auf das Abteilungskonto überweisen kann, zumindest beim Rugby klappt dies wunderbar. Näheres zur Bilanz erläuterte dann der Interims-Vize Marcus Schulz. Im letzten Geschäftsjahr hat der Verein zwar einen Gewinn von 80.000€ erwirtschaften können, es bleibt aber immer noch eine Überschuldung in Höhe von 1.458.000€.Während man in Dortmund wohl fröhlich "Peanuts!" schreien würde, ist diese Summe für einen Regionalligisten natürlich existenzbedrohend. So müssen in diesem Jahr erstmals "stille Reserven" geltend gemacht werden, um die Insolvenz abzuwenden. Unter diesen versteht man die Beteiligungen (und damit Rechte) an der Vermarktungs GmbH und der Merchandise GmbH. Doch genau darum gab es später Ärger: Da unser Verein die fällige Summe an upsolut nicht fristgerecht gezahlt hat, haben diese eine Option gezogen, und nun 90% statt 75% der Rechte an der Merchandise GmbH. Da der Vertrag für 30 Jahre(!) gilt, ein herber Schlag ins Kontor. Über diese Option gibt es aber derzeit noch unterschiedliche Auffassungen, da ist das letzte Wort wohl noch nicht gesprochen. Schuld an dem Theater ist ohnehin nur wHolz, der sein Darlehn über 800.000€ trotz anders lautender Absprachen erst Ende November angewiesen hat. Außerdem wurde bestätigt, dass Mobilcom im vergangenen Jahr eine außerplanmäßige Sonderzahlung in Höhe von 350.000€ geleistet hat.Ob, und wenn ja wie, diese mit Upsolut verrechnet wurde blieb unklar, angeblich müsse man die Summe aber weder an Mobilcom zurückzahlen noch würde diese Summe mit späteren Zahlen verrechnet. Bleibt die Frage:Warum sollte Mobilcom so was tun? Und wie erklären die das ihren Aktionären? Auf der Homepage des Unternehmens sucht man jedenfalls vergeblich nach einer näheren Info. Bei der dann folgenden Aussprache nahm die Zukunft des Clubheims einen großen Teil ein, mehr dazu an anderer Stelle hier im Heft. Ein weiterer Punkt waren die laufenden Kosten des Millerntors, und damit verbunden der Ordnungsdienst ADVISOR. Die Frage an Guntram Uhlig, ob die Vergabe ausgeschrieben worden sei und ob denn die Gerüchte stimmten, dass er direkt oder indirekt daran beteiligt sei, wurde erwartungsgemäß nicht von Uhlig beantwortet, der wie immer nur zum alt aussehen auf der Bühne war und nicht reden durfte, sondern von Littmann selbst. Dieser überschlug sich fast vor Empörung über die ungeheuerliche Unterstellung ("Ich muss mich jetzt sehr zusammenreißen!") und vergaß dann nicht nur, den zweiten Teil der Frage wenigstens der Form halber zu beantworten, sondern auch, ob es denn wenigstens eine Ausschreibung gegeben habe. Kein Wort also darüber, dass Uhligs bester Kumpel und (zumindest schien es im Sommer, während der Verhandlungen so) Privatchauffeur Klomfass bei ADVISOR verantwortlich ist und durch das Herumkutschieren sicher das ein oder andere Angebot der Mitbewerber schon kannte. Und was passierte am 26.November, also nur kurze Zeit später? Der Vertrag mit ADVISOR wird gekündigt! Wurde es da jemandem zu heiß? Man sollte also bei der Ausschreibung für die Rückrunde genau schauen, wer da mit dem Auftrag bedacht wird. Kommen wir zum nächsten Kopfschütteln: Wie kann ein Präsidium eine Entlastung erwarten, wenn nicht einmal eine testierte Bilanz vorliegt? Schulz sagte zwar, es handele sich nur noch um eine Formalie, aber erzählen kann man in diesem Verein bekanntlich gerne und viel, die Wahrheit sieht oft anders aus. Dem ÜS wurde inzwischen zugetragen, dass die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft MDS Möhrle die Zusammenarbeit mit unserem Verein aufgrund wiederkehrender Probleme und Inkompetenz in unserem Verein aufkündigen wolle und bereits erhebliche Bauchschmerzen habe, die vorliegende Bilanz noch zu testieren. Marcus Schulz dementiert dies allerdings im Interview.Wenn also der Bilanz das Testat verweigert wird, kann sich unser Präsidium trotzdem beruhigt zurücklehnen, die gutgläubige JHV hat es ja bereits in vorauseilendem Gehorsam entlastet. Was Vereinsrechtler (neben dem Bilanzwirrwarr) noch in Verwirrung stürzte: Die Präsidien Uhlig / Littmann / Preussker und Uhlig / Littmann / Schulz wurden in einer einzigen Abstimmung entlastet. Das Vereinsrecht ist hier nicht wirklich eindeutig, vom Stil her wäre es aber sicher angebracht gewesen, wenigstens vorher die Versammlung zu fragen, ob es dagegen Einwände gäbe. Ehre, wem Lizenz entzogen wirdFür leichte Verwunderung sorgte dann der Ehrenrat. Ernst Schacht, Präsident des Vereins von 1970 - 1979, wurde mit der goldenen Ehrennadel für besondere Verdienste ausgezeichnet. Na ja, er war immerhin Präsident, als unsere erste Mannschaft den einzigen Bundesligasieg gegen den hsv errungen hat, aber reicht das? Oder überwiegt dieser solche Lappalien wie einen Lizenzentzug, den René Martens in "Wunder gibt es immer wieder" eben jenem Schacht zuschreibt, durch "eine undurchsichtige, teilweise auf private Vorteilnahme bedachte Vereinspolitik", die dann beinahe auch zum Konkurs geführt hätte? Aber so was wundert einen in diesem Verein ja nicht mehr, wenigstens die Ehrenmitgliedschaft von Heinz Lührs fand dann berechtigterweise breite Zustimmung. Der Amateurvorstand hingegen war sichtlich verstimmt. Klaus Rummelhagen wähnte sich im vergangenen Jahr wohl häufig im falschen Film, denn Corny "Ich stehe für bessere Kommunikation im Verein" Littmann setzte sich in schöner Regelmäßigkeit über die Satzung hinweg und vergaß dabei auch noch dieses wenigstens an die direkt Betroffenen zu kommunizieren. Beispiel Rückzahlung der Abteilungsgelder: Die bis zum 30.06.2004 zurückzuzahlenden Darlehen sind ja wie erwähnt bis heute nicht abgetragen. Nachdem also der AFM Vorstand das Präsidium zu Gesprächen mit den Abteilungen drängte, muss sich der Amateurvorstand vorgekommen sein, wie derzeit in der Media-Markt Werbung: Es wird abgesprochen, dass der Verein 1.500€ monatlich an die Abteilungen zurückzahlt, zusätzlich bis zu 3.000€ aus Geldern der Berufsgenossenschaft, die diese für verletzte Spieler zahlt. Wird also demnächst gejubelt, wenn sich unsere Kicker verletzen? Der wirkliche Hammer aber: In der schriftlichen Fixierung ist plötzlich nur noch die Rede von 1.500€, die auch nur dann gezahlt werden, wenn es jene "Verletzungsgelder" gibt. Wollte man da jemanden austricksen, in der Hoffnung, der würde den Vertrag schon nicht so genau lesen? Und das jüngste Beispiel der "neuen Kommunikation": Die zum 01.10.2004 eingezogenen Mitgliedsbeiträge wurden nicht etwa, wie die Satzung es eindeutig vorschreibt, an die Abteilungen weitergeleitet, sondern zur Zahlung von ADVISOR und den Spielergehältern verwendet. Gemeinnützige Gelder für den Lizenzbereich, Miss Sophie? Satzungsverstoß as every year, James! Besonders schön: Mr.Communication hat die Abteilungen darüber Anfang November informiert, also "nur" über einen Monat nachdem das Geld eigentlich schon hätte auf den Abteilungskonten sein sollen. Dementsprechend angesäuert verließ Rummelhagen dann auch grußlos die Bühne, mit der eindringlichen Bitte ans Präsidium, zukünftig wenigstens die eigenen Versprechen zu halten und bei Problemen das Gespräch zu suchen, mehr erwarte man ja schon gar nicht mehr. SiebenEs folgte der Bericht der Kassenprüfer, in dem nun Lars Sörensen Corny die Zornesröte auf die Stirn trieb. Aus dem umfassenden Bericht an Aufsichtsrat und Präsidium hatte er die sieben wichtigsten Punkte ausgewählt und diese hatten es in sich. Die eben erwähnten "einbehaltenen" Mitgliedsbeiträge, immerhin 175.000€ aus dem gemeinnützigen Bereich. Aus den vereinsinternen Darlehen sind (siehe oben) noch immer 270.000€ offen. Mit den eben erwähnten 175.000€ insgesamt also 445.000€, auf die die Abteilungen warten. Wie einst Papa Heinz, so hat auch Corny nun in die Privatschatulle gegriffen und 90.000€ überwiesen, bleiben also "nur" noch 355.000€. (Und natürlich die Rückzahlung an Corny, der den Betrag ja sicher auch nicht verschenkt hat.) Auf lange Sicht gesehen, gefährdet dieses Geschäftsgebaren sogar die Gemeinnützigkeit. Es hätte mehrere Satzungsverstöße gegenüber der Mitbestimmungspflicht des Aufsichtsrates gegeben, so seien genehmigungspflichtige Spielerverträge nicht abgesegnet worden. Das von der letzten JHV bekannte Umsatzsteuerproblem mit dem Brummerskamp. Das Präsidium wurde inzwischen eines besseren belehrt, 100.000€ Steuerschulden sind aus dem Verkauf entstanden. Diese müssen im laufenden Geschäftsjahr beglichen werden. Die Informationspflicht gegenüber dem AR wurde nicht regelmäßig erfüllt. (Mehr dazu im Bericht des AR) Es ist üblich, dass Mitarbeiter auf Wunsch einen Gehaltsvorschuss bekommen. Beim FC St.Pauli scheiden die dann leider aus bevor die Gelder zurückgezahlt sind. Im vergangenen Jahr wurden deswegen 11.000€ ausgebucht. (Im Interview mit Brigitte hier im Heft, gibt es noch eine interessante Aussage darüber, was es mit den 11.000€ genauer auf sich hat). Noch amateurhafter: 12.000€ mussten ausgebucht werden, weil man vergessen hatte, die geliehenen Beträge rechtzeitig vom Gehalt wieder abzuziehen. In der vergangenen Saison zahlte der FC St.Pauli insgesamt 60.000€ an Säumnis- und Mahngebühren. Nach dem Raunen der Versammlung relativierte Sörensen diese Zahl etwas. Bei der finanziellen Situation des Vereins sei dies nicht durch Unfähigkeit oder Schlamperei, sondern schlicht durch fehlende finanzielle Mittel entstanden. Andere Stimmen sagten, dass man Frank Fechners Aussage "Ich geb Dir mal einen Tipp, wie man viel Geld sparen kann: Zahl immer erst nach der zweiten Mahnung!" wohl leicht fehlerhaft umgesetzt habe. AR goes Rock'n'rollBei so viel Spaß wollte auch der Aufsichtsrat nicht zurückstehen und schloss sich dem Amateurvorstand und den Kassenprüfern in der Kritik an. Tay Eich stellte zunächst die verzwickte Situation um die Kündigung Tatjana Groetekes dar, die weiterhin die Gerichte beschäftigt. Da sich das Ex-Präsidium, Koch, Pothe und Beutel, weiterhin nicht auf eine Version der Wahrheit einigen kann, bleibt dem Verein momentan nur das Warten. Eich erläuterte auch, warum die Nicht- Entlastung der letzten JHV derzeit keine rechtlichen Folgen für die Betroffenen hat. Es folgte Michael Burmester, der mit der eindringlichen Forderung "Dieser Verein braucht mehr konstruktive und ehrliche Kritik!" das Podium betrat, einem Appell an alle Mitglieder, wieder mehr mit- als übereinander zu reden und die Kritik dort zu äußern, wo sie hingehört, nämlich intern, ohne Nachtreten. Und dann ging er steil, während Corny immer kleiner wurde. Bei zehn Verträgen sei der Aufsichtsrat nicht informiert worden. Hierbei handele es sich keinesfalls nur um eilige Spielerverträge, wie von Littmann relativierend eingeworfen, sondern auch um ganz normale Verträge. Und nicht bei allen Verträgen hätte der AR wenigstens nachträglich zugestimmt. Wenn man Gerüchten Glauben schenkt, so sei u.a. der Vertrag unseres Geschäftsführers in einen unbefristeten Vertrag umgewandelt worden, obwohl der Aufsichtsrat dies ausdrücklich abgelehnt habe. Also auch hier nichts Neues gegenüber der letzten JHV,wo es bereits ähnliche Vorwürfe gab. Wie schon die Kassenprüfer, so schlug aber auch der AR das Präsidium zur Entlastung vor, da dem Verein keine nachweislichen finanziellen Schäden entstanden seien. Bevor er das Wort wieder an den Versammlungsleiter Felix Warnke übergab, schickte er aber noch eine eindringliche Warnung mit auf den Weg: Sollte sich dieses Verhalten nicht verbessern, würde der AR seine Möglichkeiten, bis hin zur Amtsenthebung, ausschöpfen. Gut gebrüllt, Löwe. Allein: Es fehlt der Glaube, dass diese Worte mehr waren, als reine Worthülsen des AR gegenüber der JHV, um diese zu besänftigen. Man darf gespannt sein, ob im nächsten Jahr erneut Satzungsverstöße gemeldet werden, der Präsident aber immer noch ein Totenkopf-Cap trägt. Und die Moral von der Geschicht?Als Littmann kam, standen wir direkt am Abgrund. Heute sind wir einen Schritt weiter. Man kann von Littmann halten was man will. Klar ist, dass der ÜS von ihm nicht allzu viel hält, und leicht der Parteilichkeit bezichtigt werden kann. Klar ist aber auch, dass inzwischen wieder (wie einst bei Papa Heinz) auf private Gelder zurückgegriffen werden muss, um den Laden wenigstens vorübergehend noch am Laufen zu halten. Wieso das Abendblatt die 290.000€ von Corny am 26.11. als Sensation auf der Titelseite verkauft, die ja bereits auf der JHV (15.11.) genannt worden waren, erschließt sich uns zwar nicht, bedenklich bleiben sie aber natürlich trotzdem. Ebenso klar, dass das Zurückgreifen auf stille Reserven zeigt, wie tief wir bereits in der Scheiße stecken. Und mal ehrlich: 800.000,-€ Retter Gelder, 350.000,-€ außerordentlicher Zuschuss von mobilcom? und dann nur ein Gewinn von 80.000,-€? Wie sollen denn diese 1,15 Millionen € Sondererträge in diesem oder den nächsten Jahren erwirtschaftet werden? Es sieht mal wieder düster aus, St.Pauli? mindestens.
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