WM:St.Paulianer in Japan
Schon vor mehreren Jahren stand für mich und meine Frau Kumiko fest, dass wir zur WM nach Japan fahren würden. Im vergangenen Winter konkretisierten wir die Pläne und mit Hose schloss sich noch ein weiterer Mitfahrer an. Das Organisieren der Tickets wurde im letzten Jahr übers Internet abgewickelt. Wir orderten jeweils sieben Karten für 62 Euro pro Ticket.
01.06. Sapporo
Hose, der als Celtic-Fan natürlich lieber Irland sehen wollte, fuhr nach Niigata, um nachmittags Irland-Kamerun zu sehen, während wir von Nagoya nach Sapporo flogen, um Deutschland vs. Saudi Arabien zu schauen.
Als wir durch die Stadt gingen, hörten wir hinter unseren Rücken nun ein aufgeregtes Wispern einer jungen Frau: "Hooligan, Hooligan". Dies hing damit zusammen, dass in den Wochen vor der WM eine durch die Medien herbeigeführte Phobie vor in Japan einfallenden Krawallhorden entstand, was zu der Annahme führte, dass jeder "gaijin" (Ausländer) ein potentieller Fussballverbrecher sei.
In einem convienence-store besorgten wir uns Bier (0,5 l=1,50 Euro) und ließen uns in einem Park nieder, in dem viele deutsche Fans weilten.
Als wir später am Stadion ankamen, fiel das unglaubliche Vorhandensein an manpower ins Auge. Alle 10 Meter stand jemand, um uns mit einem Leuchtstab den rechten Weg zu weisen.
Im Stadion, besser gesagt in der Halle waren dann ca. 1500 deutsche Fans, 100 Araber, sowie tausende Japaner meist im Trikot mit dem Adler drauf. Zu den deutschen Fans kann folgendes festgehalten werden: Während Hooligans nicht dort waren, waren einige, vereinzelte rechte Spacken nicht zu übersehen. Den überwiegenden Teil machten jedoch ganz gewöhnliche Fußballfans aller Erstligisten, einiger Zweitligisten, sowie vieler Amateurclubs aus. Auffällig vielleicht der hohe Anteil an Älteren, jenseits der 50, sowie die vielen oberlippenbarttragenden Dorf-Vokuhilas vorwiegend aus dem süddeutschen Raum.
Bemerkenswert war ein ca. 50jähriger einsamer Japaner, der von Mütze bis zum Schuhwerk in Bundeswehrklamotten gekleidet war. Komischer Vogel.
Nach dem Spiel gings nach Susukino, das Vergnügungsviertel der Stadt. Hier steuerten wir eine proppevolle Kneipe an, in der Deutsche und Japaner auf den Tischen tanzten. Vor der Kneipe wurde eine stark befahrene Kreuzung kurzzeitig lahmgelegt, weil Deutsche und Japaner mitten auf der Straße Fußball spielten.
02.06 -03.06 Niigata
Am nächsten Morgen mußten wir früh hoch und erreichten gerade noch unseren Zug, der uns Richtung Niigata bringen sollte. Am Pazifik entlang durch den längsten Tunnel der Welt verließen wir die nördliche Insel Hokkaido und erreichten die Hauptinsel Honshu. 12 Stunden später und 1200 km weiter kamen wir in Niigata an. Dort holte uns Hose am Bahnhof ab. Hier war zunächst mächtig was los, da zeitgleich mit uns ein Pulk Kroaten, sowie einige Mexikaner ankamen. Die Stadt war jedoch schon etwas ausgestorben, weshalb der Abend bereits nach wenigen Bierchen beendet wurde.
Das kommende Spiel war auch das Einzige, für welches Sueko-san und Fujiroku-san Karten hatten. Extra dafür sind die beiden 9 Stunden mit dem Auto angereist. Bevor wir uns zum Stadion begaben sahen wir uns noch den örtlichen Schrein an und wurden im daneben liegenden Teehaus zu einer Teezeremonie eingeladen. Dies ist ein Brauch nach alter Tradition. Nachdem wir dicken, grobmotorischen Mitteleuropäer die filigran, ästhetischen abgestimmten Bewegungsabläufe der Zeremonie halbwegs schadlos gemeistert hatten, erkundigte ich mich noch schnell nach dem Alter dieses Gebäudes, in dem der Brauchtum durchgeführt wurde.
Danach wollten wir das Haus verlassen, lächelten die äußerst freundlichen Kimono tragenden Japanerinnen an und verabschiedeten uns, als es plötzlich einen lauten Knall gab. Ich bin mit meinem Schädel gegen eine zarte Holzverkleidung gelaufen, was, glaube ich, fast dazu führte, dass beinahe das ganze Gebäude eingestürzt wäre.
Ich fürchtete mich schon vor der Zeitungsüberschrift "Fetter Deutscher zerstört jahrhundertealte Tradition". Diese Angst verflog erst wieder, als wir in Richtung Stadion unterwegs waren und lustige, in Karateanzügen rumspringende Mexikaner sahen.
Im Stadion "Big Swan" wurde zunächst das St.Pauli-Transparent aufgehängt. Beim Aufhängen waren einige Japaner überaus hilfsbereit und sorgten mit japanischen Seemannsknoten dafür, dass es so befestigt wurde, dass man es nach dem Spiel gar nicht wieder abbekam.
Wir saßen über den ca. 1000 Kroaten. Hier waren auch viele Deutsche, Iren und Engländer. Die rund 5000 Mexikaner hatten zwar auch ihre Blöcke, waren in kleineren Gruppen aber im ganzen Stadion verteilt. Nach dem Spiel traten wir dann die Rückreise im von Fujiroku-san extra angemieteten PKW an. Für die 600 km benötigten wir 9 Std., da Fujiroku-san ungefähr fünf 30minütige Schlafpausen einlegte. Unglücklicherweise trugen diese Pausen nicht zu seiner Munterkeit bei. 1 km vor Erreichen des Ziels fiel er völlig erschöpft an einer Ampel aufs Lenkrad. Die letzten Meter wurden dann aber auch noch bewältigt und um 4.00 Uhr morgens waren wir wieder zu Hause.
04.06. Gifu
Am heutigen Tag sahen wir uns Gifu an und erlebten das erste Spiel der japanischen Nationalmannschaft, das in einem Einkaufszentrum auf einer Großbildleinwand gezeigt wurde. Völlig euphorisch war hier eine Gruppe uniformtragender Schulmädchen, die begeistert kreischend jede Chance begleiteten. Grossartig.
05.06. Ibaraki
Heute stand das Spiel Deutschland gegen Irland auf dem Programm. Morgens fuhren wir mit dem Zug (Shinkansen) über Tokyo nach Narita, wo wir unsere Sachen im unserem Hotel abstellten. Im Zug auf der Weiterfahrt nach Kashima in der Präfektur Ibaraki waren fast nur Iren, sowie ein paar unsympathische AOLer, die einen irritierten Eindruck machten, als sie neben sich einen im Celtic-Trikot (Hose), einen im Deutschland-Trikot (mich) und einer Japanerin im St.Pauli-Trikot (Kumiko) bemerkten. Am Bahnhof holte uns mein Kumpel Megumi ab, mit dem wir uns recht bald auf den Weg zum Stadion machten, da der Ort rein gar nichts herzugeben schien. Auf dem Fußmarsch zum ground sahen wir Polizisten, deren Qualitäten Megumi offenbar kritisch gegenüber steht ("If you hit them, they will fall down").
Die Zeit vor dem kick-off verbrachten wir auf einer Wiese vor dem Stadion. Hier begegneten wir noch zwei weiteren St.Paulianern, die ihrerseits auch zwei weitere Anhänger unseres Clubs trafen, sodass insgesamt mindestens sieben St.Pauli-Fans bei der WM in Japan waren. Auch einige Iren erkannten uns als St.Paulianer, einer zeigte uns seinen St.Pauli-Aufnäher.
Im Stadion waren dann ca. 10000-12000 Iren im Gegensatz zu maximal 2000 Deutschen. Die Stimmung der Iren war sehr gut, die der Deutschen, die mit 500 Leuten einen Stehplatzblock bildeten, für ihre Verhältnisse auch ganz ok.
Nach dem Spiel traf ich noch einen Holländer, der Deutschland supportete. Sachen gibts...!
Als wir gegen Mitternacht in Narita ankamen zog es Kumiko vor, ins Hotel zu gehen, während Hose und ich noch aud einen Drink in eine Kneipe wollten. Nach einigem Suchen fanden wir eine hervorragende kleine Eckkneipe. Nach der ersten Schrecksekunde, als sie die beiden dicken gaijins sahen, die ihre Kneipe betraten, wurden wir herzlichst empfangen und gesellten uns zur Trinkergemeinde. Die Neugier auf uns war groß und alle Augen auf uns gerichtet. Wir erfuhren, dass wir die ersten Ausländer seien, die diese Kneipe aufsuchten. Irgendwann wurde mir ein Mikro in die Hand gedrückt und man forderte mich auf Karaoke zu singen. Während ich "Help" von den Beatles runterschmetterte, war es tatsächlich Hose der Hilfe hätte gebrauchen können, da ein Betrunkener Hose begann zu massieren. Naja, hätt?er sich die Hotelkosten sparen können ;-). Nach einigen Stunden nahmen wir Abschied von den Leuten, von denen in dieser Zeit kein einziger die Kneipe verlassen hat.
06.06. Saitama
An diesem Vormittag fuhren wir von Narita nach Urawa, in die Präfektur Saitama, ca. 50 km nördlich von Tokyo: Ein weiterer Spielort Mitten im Nichts. Im Zug dorthin wurden die vier Hauptbeschäftigungen der Japaner während einer Zugfahrt deutlich: 1. Pennen, 2. Manga lesen, 3. Am handy herumspielen, 4. Schminken. Diese vier Säulen der Gestaltung einer Zugfahrt erlebten wir während des gesamten Aufenthaltes immer wieder.
Den Nachmittag verbrachten wir im Fan-village, was aber eine reine Mutter-Kind-Veranstaltung war und für den gemeinen (europäischen) Fußballfan nicht das bevorzugte warming-up auf ein Spiel darstellt.
Beim Spiel Kamerun - Saudi Arabien konnte dann wirklich nicht von Fußball-Athmosphäre die Rede sein. Da half auch nicht das Flöten-Gedudel der arabischen Fans, was wohl eher Schlangen aus Körben hervorzaubern läßt als ansprechende Leistungen der Spieler von Saudi-Arabien. Uns ließ die Musik jedenfalls fast hypnotisch einnicken.
Nach dem Spiel fuhren wir nach Tokyo, von wo wir den Nachtzug nach Osaka über Nagoya nahmen.
07.06. Kobe
Über Osaka fuhren wir die 1/2 Std. nach Kobe. Hier hatten wir nun noch viel Zeit, um uns die Stadt anzusehen, die 1995 von einem schweren Erdbeben heimgesucht wurde, das mehr als 6000 Todesopfer forderte. In der Stadt herrschte eine angenehme, entspannte Athmosphäre. Fußballfans wurden allerdings erst in Stadionnähe ausgemacht. Das Stadion befand sich endlich mal in einer urbanen Gegend, umgeben von Wohnhäusern, Kiosken und einigen Bars. Die 1500 Schweden sorgten von zwei Tribünen aus für eine recht gute Stimmung. Ein Ulmer groundhopper, der 16 Spiele an 16 verschiedenen Spielorten ohne Hotelübernachtung sehen wollte, zollte seinem strapaziösen Reiseprogramm Tribut: Er schlief.
Nach dem Spiel nahmen wir wieder einen Zug nach Osaka. Auf dem Weg zum Hotel holten wir uns aus einem Automaten genügend Bier. Neben der Münzen mußte noch ein Führerschein in den Automaten gesteckt werden, als Berechtigungsbescheinigung, damit Minderjährige nicht an das flüssige Gold kommen.
Im Hotel machten wir uns dann einen entspannten Abend und schauten England-Argentinien im TV.
11.06. Shizuoka
Die Tage bis zum heutigen Spieltag verbrachten wir mit Kulturhopping. Hierzu zählte der Besuch der alten Kaiserstadt Kyoto und ein Ausflug in das japanische Rothenburg o.d.T. nach Takayama. Hierbei gingen wir aus Zeitgründen nach alter japanischer Manier folgendermaßen vor: highlight auswählen, schnell ansehen,fotografieren, abhaken, weiter...
Heute war aber wieder Fußball angesagt und Kumiko und ich begleiteten Hose zunächst nach Yokohama, wo er abends seine Iren gegen Saudi Arabien sehen wollte. In der Stadt schlenderten wir durch Chinatown und sahen uns das Hafenviertel an, von wo man einen guten Blick auf die skyline der Stadt hat. Kumiko und ich fuhren dann nach Kakegawa, einem kleinen Kaff, 50 km westlich von Shizuoka, von wo man noch 15 Minuten mit dem Bus irgendwo ins Nirgendwo transportiert wurde. Von hier, einer völlig abgeschiedenen Waldlichtung musste dann noch ein 1 km langer Fußmarsch im strömenden Regen bewältigt werden, bevor man endlich klitschnaß die Fußball-Arena entern konnte. Die Deutschen, von denen einem inzwischen viele Gesichter bekannt waren, zogen ihr Standardprogramm ab. Unangenehm fiel wieder eine überschaubare Gruppe auf, die, in Anspielung auf den heutigen Gegner Kamerun, mit "Ihr seid nur ne deutsche Kolonie" glänzten.
Nach dem Spiel machte ich mich mit Kumpel Megumi, der heute wieder mit von der Partie war, zu seinem Wohnort in der Nähe von Shizuoka auf.
12.06. Osaka
Nachdem ich nur 4 Stunden bei Megumi geschlafen hatte, da dieser am frühen Morgen nach Osaka wollte, um England vs. Nigeria zu sehen, entschied ich mich für einen weiteren Kulturtag.
Nach der Besichtigung der schönsten japanischen Burg in Himeji, fuhr ich an einem weiteren Superlativ vorbei, der längsten Hängebrücke der Welt, die die Hauptinsel Honshu mit der Insel Shikoku verbindet. Nun verschlug es mich wieder nach Kobe, wo ich dem Erdbebenmuseum einen Besuch abstattete. Was ich im wahrsten Sinne des Wortes äußerst erschütternd fand - auf einer Leinwand wurden in einem abgedunkelten Raum Videosequenzen des Erdbebens sowie Animationen gezeigt, was gleichzeitig von starken Vibrationen begleitet wurde - belustigte die zumeist älteren Besucher.
Danach hatte ich noch Zeit für einen Stadtbummel durch Osaka, bevor die englischen Massen aus dem Stadion kamen, was dann für mich das Signal war, den Abflug zurück nach Gifu zu machen.
13.06. Yokohama
Heute stand unser letztes WM-Spiel auf dem Plan: Ecuador-Kroatien. Morgens fuhr ich erstmal nach Tokyo, wo ich mir zunächst einige highlights, wie den Garten des Kaiserpalastes und Akihabara, einem riesigen Zentrum für Elektrogeräte ansah. Hier sichtete ich die ersten Ecuadorianer, die mit Riesentüten, vollgepackt mit Elektrogeräten, in beiden Händen rumliefen.
Danach fuhr ich nach Shinjuko, dem großen Vergnügungs- und Geschäftsviertel der Metropole, wo sich auch unser Hotel befand.
Nach kurzem Einchecken dort, machte ich mich bald auf dem Weg ins vom Tokyoter Hauptbahnhof nur 20 Minuten entfernte Yokohama. Dort traf ich auch Hose wieder. Mit ihm, einem Hannoveraner und Keiko, einer Bekannten von mir, tranken wir noch das ein oder andere Pils, bevor wir das Final-Stadion betraten, welches aufgrund seiner riesigen Laufbahn und Weitläufigkeit keinerleih Charme eines Fußballstadions hat.
Hier erlebte ich noch einmal die unglaubliche Hilfsbereitschaft. Ein Bulle und eine Ordnerin begleiteten mich auf die Tribüne, um dort das Transparent anzubringen. Nicht nur, dass sie mir hierbei halfen, nein, der Bulle zauberte sogar Klebeband hervor, ohne das die Befestigung nicht möglich gewesen wäre. Fantastisch!
Im weiten Rund waren gut und gerne 3000 Ecuadorianer, sowie die 1000 Kroaten.
Danach fuhren wir recht zügig wieder nach Tokyo, wo wir ins Nachtleben von Asiens Königen der Nacht eintauchen wollten. Auf den Straßen von Shinjuko hielt sich die Betriebsamkeit jedoch in Grenzen und auch das dortige Kneipenangebot war mau. Statt dessen versuchten uns ständig irgendwelche Typen - für japanische Verhältnisse sehr aufdringlich - in irgendwelche Stripbars oder Bordelle hereinzulocken. Irgendwann fanden wir doch noch eine halbwegs gescheite Bar, wo wir gemütlich den Abend ausklingen ließen.
14.06. Tokyo
Heute sahen wir uns Tokyo an. Erstaunlich dabei der Kontrast eines in aller Seelenruhe gelegenen Schreins und der Hektik der wild umherlaufenden Menschenmassen in Shibuya, dem times-square Tokyos. Überall Leuchtreklamen, wilde elektronische Musik und schlechte Luft. In Roppongi, dem großen Vergnügungsviertel der Stadt, wollte ich dann das entscheidende Gruppenspiel der Japaner sehen. Da hier die Getränkepreise bei 18! Euro lagen, nahm ich, wie viele andere auch, Vorlieb mit dem Platz vor einem TV-Geschäft. Am Abend sind Hose und ich dann zurück nach Gifu gefahren.
15.06. Nagoya
Am letzten Tag unserer Japanreise bin ich noch einmal nach Nagoya gefahren, um mir in aller Ruhe die Stadt anzuschauen, während sich Kumiko und Hose um Souveniers bemühten. Abends gabs dann von Sueko-san ein leckeres Abendessen ("Tenpura").
16.06. Nagoya-Frankfurt
Früh morgens fuhr uns Kumikos Bruder Kenta zum Flughafen, von wo es hieß Abschied nehmen von Kumikos Familie und Japan. SAYONARA! Es war einzigartig!
Im Flugzeug saßen noch ein paar kroatische Kanten der angeblich berüchtigten Gang Bad Boys Blue.
Als wir in Frankfurt angekommen sind, konnten wir im Flughafengebäude noch das unglückliche Ausscheiden der Iren verfolgen, was für Hose natürlich ein unrühmliches Ende einer phantastischen WM-Kultur- und Familienreise war.
Weitere Bilder können unter gonzui.ath.cx/ookami abgerufen werden.
In der kommenden Ausgabe des Nachgetreten wird die Reise noch einmal aus Hoses Sicht beschrieben.
Gastbericht von Michael aka "Buddy"
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