Jubiläum beim FC St. Pauli-Fanzine "Der Übersteiger""Der Übersteiger" - so hätte sich "Fan geht vor" eigentlich umbenennen müssen, als Jan-Aage Fjörtoft an dem denkwürdigen 29. Mai 1999 unmittelbar vor Spielende mit einem Traum-Übersteiger das 5:1 der Eintracht gegen den 1. FC Kaiserslautern erzielte und damit für den Höhepunkt des spannendsten Spieltags in der Bundesliga-Geschichte sorgte - wer erinnert sich nicht daran? Aber der Name "Der Übersteiger" war schon vergeben. Und warum sollte Fgv einen eigenen Markennamen abgeben? - Außerhalb der Fanszene des FC St. Pauli wird auch schon mal festgestellt, daß der ÜS oft politisch ist - und sollen Politik und Sport nicht getrennt werden? Dabei wird oft vergessen, daß in Stadien immer wieder Politik anzutreffen ist. So ist manchmal eigentlich die Pflicht, darauf zu reagieren - erst recht für ein Fanmagazin, daß als Sprachrohr einer Fanszene eine gewisse Verantwortung trägt. So ist es nur logisch, daß der ÜS z.B. immer wieder fremdenfeindliche Vorfälle anprangert. Nicht umsonst wurde der ÜS im Januar 1998 zur besten deutschsprachigen Fanzeitung gewählt - mal sehen, wo er bei der in diesem Winter zum dritten Mal durchgeführten Wahl wieder in der Top 3 landete - es kann eigentlich gar nicht anders sein. Fgv erscheint in knapp einem Jahr mit der Nr. 100. Wer, wenn nicht wir, kann abschätzen, wieviel Arbeit es macht, 50 Ausgaben zu erstellen - und alles ehrenamtlich! Kaum jemand ist heutzutage bereit, bis zu einem kompletten Wochenende alleine für eine Schluß-/Layoutsitzung herzugeben. Die Fanszene von St. Pauli kann stolz auf den ÜS und seine Macher sein. Der ÜS ist ein Vorzeigeobjekt der deutschen Fußball-Fanmagazine. Herzlichen Glückwunsch!
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