DIE WELT IM JAHRE 1910

Ein Rückblick in die Geschichte (Teil 2)

Im letzten ÜS erzählte euch Onkel ro. was von sportlichen Höhepunkten, Hamburger Besonderheiten und etwas über damalige preußische Politik. Heute erfahrt ihr ein wenig davon, was im Gründungsjahr des FC St. Pauli noch so auf der Welt los war: internationale Politik, Kultur, Naturkatastrophen, Wissenschaft, Tote und neue Erdenbürger, und ein bisschen was Buntes.

REVOLUTION, BABY

Ausgesprochen revolutionär geht es in diesem Jahr auf der Welt zu. In Portugal bricht im Oktober der Aufstand gegen König Emanuel II. los. 20 Kanonenschüsse geben am 4.10. um 2 Uhr morgens das Signal. Der Aufstand von Marine und Armee wird von der überwältigenden Mehrheit der Einwohner Lissabons getragen. Die Landbevölkerung bleibt von den bewaffneten Auseinandersetzungen nahezu unberührt - die Straßenschlachten finden fast ausschließlich in der Hauptstadt statt. Letzter Auslöser der Erhebung ist die Erschießung eines republikanischen Parlamentariers am 3. Oktober. Portugal wird nach kurzen Kämpfen von den Aufständischen zur Republik erklärt, und schon am 15. Oktober wird der Gelehrte Joaquim Teófilo Fernandes Braga zum Staatspräsidenten gewählt. Der König flieht schon am 5. Oktober nach Gibraltar. Die Revolution trägt starke anti-klerikale Züge, und so ist es nicht verwunderlich, dass die Sieger ihren Hass gegen die Kirche leider auch zu kurzzeitigen Brandschatzungen reicher Klöster kommt. Später werden religiöse Orden verboten, die Trennung von Kirche und Schule beschlossen und im April 1911 auch die Trennung von Kirche und Staat vollzogen.

Aber nicht nur das kleine und arme Land auf der iberischen Halbinsel ist im Mittelpunkt des Weltinteresses. Ein paar tausend Kilometer weiter westlich im mittel-amerikanischen Mexiko tobt im Herbst ein Bürgerkrieg, der den mit Unterbrechungen seit über 30 Jahren herrschenden Diktator Porfirio Díaz aus dem Amt jagen soll, der jeden politischen Widerstand im Land brutal unterdrücken lässt. Die Diaz-Diktatur ließ die indianischen Bauern systematisch verarmen und zu Landlosen werden. Angeführt werden die Bauern im Süden von Emiliano Zapata (daher der Name Zapatistas) und im Norden vom kaum weniger bekannten Francisco "Pancho" Villa.Politischer Kopf allerdings ist der Liberale Francisco Indalecio Madero, der sich nach blutigen Straßenschlachten zum Gegenpräsidenten proklamieren lässt. Nachdem Madero am 25.11. bei Kämpfen schwer verwundet wird, kommt der Aufstand zunächst fast zum Erliegen. Nachdem Díaz am 1.12. den Amtseid für weitere sechs Jahre leistet, ernennt er eine Friedenskommission, die mit den Revolutionären verhandeln soll. Doch die Kämpfe flackern bald wieder auf. 1911 wird Madero zum Präsidenten gewählt, 1913 ermordet.

USA - RAUS AUS NICARAGUA!

Mord und Totschlag auch in Nicaragua: Nach massiver Einmischung der USA (ganz ungewöhnlich) im seit 1894 vom fortschrittlichen Präsidenten José Santos Zelaya geführten Land, flieht das Staatsoberhaupt im August in das benachbarte Honduras. Da auch dessen Nachfolger José Madriz keine USA-freundliche Politik betreibt und auch die bürgerkriegsähnlichen Aufstände ungebremst weitergehen, entsendet der "Weltpolizist" im Mai kurzerhand Truppen in das kleine Land an der Moskitoküste. Nachdem die Truppen des aufständischen Josè Dolores Estrada die Regierungstruppen im Julim entscheidend schlagen, setzt sich auch Madriz ab, und der konservative Estrada übernimmt die Macht. Weil "die Wiederherstellung der Ordnung ständig Fortschritte" mache, sprich: endlich wieder US-Interessen gewahrt werden, ordnet US-Präsident William Howard Taft im September den Abzug der Marinetruppen an. Die Aufstände halten aber an. Auch die mittelamerikanischen Nachbarländer Panama und Honduras geraten 1910 in Kriegswirren. Klar, dass auch hier die USA ihre Finger direkt (Panama) oder indirekt (Honduras) im Spiel haben.

WELTWEITE WIRRUNGEN

Weitere politische Weltereignisse im Kurzüberblick: Im Landtag des russischen Großherzogtums Finnland werden die Sozialdemokraten mit Abstand stärkste Fraktion, weit vor den Alt-Finnen. Aber schon im Oktober löst Zar Nikolaus der II. den Landtag auf, weil der sich weigert, dem Monarchen eine Ergebenheitsadresse zu schicken. Neuer spanischer Ministerpräsident wird nach der Parlamentswahl und dem Rücktritt des Liberalen Moret y Prendergast der Radikal-Demokrat José Canalejas y Méndez, der die Macht des Klerus brechen will. Im gleichen Jahr wird ein erfolgloses Bombenattentat auf den König verübt. In Italien übernimmt der Konservative Luigi Luzzatti vom zurück getretenen Sonnino das Amt des Ministerpräsidenten. Sonnino stolperte über den Streit über Schiffssubventionen. Aus Südamerika werden Spannungen um Land zwischen Chile, Ecuador, Kolumbien und Peru gemeldet. In Kuba, quasi US-Prorektorat, wird ein Aufstand farbiger Plantagenarbeiter blutig nieder geschlagen. Das norwegische Parlament beschließt die Einführung des allgemeinen Frauenstimmrechts für Kommunalwahlen. Bis dahin gab es nur ein eingeschränktes Wahlrecht. Die Aufstände der Albaner gegen die türkischen Besatzer (1910 hat die Türkei 40.000 Soldaten in Albanien stationiert) finden im Mai einen traurigen Höhepunkt, als die Türken albanische Freischärler entscheidend besiegen. 400 Albaner fallen dem Gemetzel zum Opfer. Japan und China melden ihre jeweiligen territorialen Ansprüche an: China marschiert in Tibet ein, die Japaner annektieren Korea. Auch Afrika bleibt Unruheherd, weil Frankreich und Spanien sich die Rechte, in Marokko alles machen zu können, nicht nehmen lassen wollen. Zunächst kommt es im Juli zu schweren Gefechten zwischen der Kolonialmacht Spanien und Einheimischen; dann besetzt Frankreich im Dezember den Hafen von Agadir und führt Deutschland und Frankreich an den Rand eines Krieges. In Ägypten wird Ministerpräsident Butros Pascha Gali, dem allzu pro-britisches Verhalten vorgeworfen wird, von einem nationalistischen Attentäter erschossen. In Südafrika bilden Briten und Buren, nach jahrzehtelangen Kämpfen gegeneinander, am 31. Mai gemeinsam einen Unionsstaat. Selbstredend, dass beide Seiten die Unterdrückung der Schwarzen auch weiterhin in der Verfassung festschreiben. In Rio de Janeiro brechen im November und im Dezember zwei Matrosenaufstände aus. Die brasilianischen Marineros fordern die Abschaffung der Prügelstrafe und eine bessere Entlohnung. Um den Forderungen Druck zu verleihen, beschießen die Aufständischen Rio stundenlang mit ihren Schiffsgeschützen. Daraufhin wird der Belagerungszustand über die Stadt verhängt, schließlich wird den Wünschen der Matrosen aber entsprochen.

PALAZZI, PROMIS, PILLENDREHER

Am 22. Oktober gastiert der grandiose italienische Tenor Enrico Caruso anlässlich des Geburtstags der deutschen Kaiserin Auguste Viktoria in Berlin. Seine Auftritte im Neuen Palais und im Neuen Königlichen Operntheater werden euphorisch bejubelt. In Monte Carlo wird im Januar die Oper "Don Quichotte" von Jules Massanet uraufgeführt. Uraufführungen auch in New York: 1. Puccinis "Das Mädchen aus dem goldenen Westen" weiss mit Caruso und der Sopranistin Emmy Destinn die Besucher der Metropolitan Opera zu begeistern. 2. Die Märchenoper "Königskinder" von Engelbert Humperdinck. "Salome", die berühmte Oper von Richard Strauss, nach der gleichnamigen Tragödie von Oscar Wilde, hat in London Premiere. Pikant, weil das Stück, ob der Homosexualität Wildes, dort bislang als Tabu galt. Strauss' Musik rehabilitiert den Verfemten. In München feiert man (so zu sagen "Alternativprogramm") den 100. Geburtstag des beliebten Oktoberfestes. Den Literatur-Nobelpreis erhält diesjährig der Deutsche Paul Heyse (Ich muss gestehen, dass ich Banause diesen Namen vorher noch nie im Leben gehört hatte). Neben ihm heimsen die Deutschen 1910 noch zwei weitere Nobelpreise ein - Otto Wallach (zum Wiehern!), den für Chemie und Albrecht Kossel jenen für Medizin. Den Friedensnobelpreis erhält übrigens das "Internationale Friedensbüro" in Bern. Auch ein paar Abgänge prominenter Kulturträger muss man in diesem Jahr verzeichnen. Mark Twain stirbt am 21. April 74-jährig in Connecticut (USA). Der französische Maler Henri Rousseau, Begründer der naiven Malerei in Europa, stirbt am 4.9. im Alter von 66 (s.a. Udo Jürgens) in Paris. Sechs Wochen später segnet Friedensnobelpreisträger Henri Dunant das Zeitliche. Auch der Bakteriologe Robert Koch, bekanntlich ehemaliger Namensgeber des jetzt 'Stadion am Millerntor' genannten Grounds auf dem Heiligengeistfeld, geht am 27. Mai von dieser Welt. Ebenso sagen die berühmte Krankenschwester Florence Nightingale (90) und "Krieg und Frieden"-Schöpfer Leo Tolstoi (82) in diesem Jahr "adieu". Aber die Welt kann sich auch eines prominenten Neuzugangs erfreuen: Am 30. Mai wird unser aller "Mutter der Nation", Inge Meysel, in Berlin (in Berlin) in die kalte Welt geworfen. Auch DDR-Dissident Robert Havemann erblickt in München das Licht der Welt.

Eine häufig auch beim FC angewandte Thera-pieform, die Autosuggestion (siehe z.B. Stadionbau), wird vom Franzosen Emile Coué erstmals angewandt. Paul Ehrlich (wirklich!) entdeckt ein Heilmittel gegen die Syphilis. Gegen den Ausbruch der schwarzen Pocken (Blattern) in Dänemark noch im Winter sind die Ärzte aber zunächst machtlos. Ebenso können die weißen Götter die über 50.000 Cholera-Toten in Russland verhindern. Aber auch Stockholm, Berlin, Wien, Rom und Budapest vermelden einige Epidemie-Kranke. Schlimmer trifft es China, wo sich ab Jahresende die Lungenpest ausbreitet, der bis 1911 mehr als 60.000 Menschen zum Opfer fallen. Positiv zu vermelden sind in diesem Jahr aus dem medizin-industriellen Komplex einerseits die Bewilligung von 1,3 Millionen Mark zum Bau des Tropeninstituts durch die Hamburger Bürgerschaft (einstimmig!), sowie der 200. Jahrestag der Gründung der 1710 zunächst als Militärhospital dienenden Charité in Berlin.

EIN KESSEL BUNTES

Ein Geheimerlass verbietet allen Offizieren der k.u.k. Armee, die nicht dem 4. Dragonerregiment (besitzt das Privileg seit 1757) angehören, sich den Schnurrbart rasieren zu lassen. Der Mode entsprechend hatten sich nun aber auch andere Offiziere rasiert. Das wird ihnen jetzt ausdrücklich untersagt. Daraufhin beschließen Dietmar Demuth und Helmut Schulte, entgegen ihrer politischen Einstellung, doch zum Militär zu gehen. Oslo: Eine Studie weist im Februar auf den drastischen Rückgang des Bärenbestandes in Norwegen hin und empfiehlt die Aufhebung der Abschussprämien. Für die "Ausbreitung der Zivilisation" stiftet der US-Industrielle Rockefeller 1,2 Mrd. Mark. Es gelang ihm nicht, diese Idee in seinem Heimatland durchzusetzen. In Monte Carlo wird das noch heute weltberühmte Ozeanographische Museum eröffnet. Gründer ist Fürst Albert I. von Monaco. Scheinbar noch ganz beseelt von dieser guten Tat verzichtet der Adlige noch im gleichen Jahr als letzter europäischer Monarch auf die Ausübung seiner absolutistischen Herrschaft. Allerdings war der Abgang nicht ganz freiwillig, denn dem Verzicht gingen wochenlange Demonstrationen der monegassischen Bevölkerung voraus. Vielleicht hätte dem bedauernswerten Fürsten ein Mann wie Josias von Heeringen helfen können. Der preussische Kriegsminister hatte nämlich schon im April einen Erlaß unterzeichnet, der "zur Stärkung des Sinnes für das Militärische bei der Jugend" beitragen sollte. Unter anderem sollten Schüler bei Paraden, Manövern und "interessanten Übungen" (Wehrsportgruppe Heeringen?) zugelassen und über die Vorgänge unterrichtet werden. Genau! Na, so ein Mann hätte wohl solch undankbares Gewinsel unzufriedener Monegassen sehr schnell beendet und die Fürstenfamilie wäre noch immer dem Absolutismus verhaftet. Und Ernst-August von Monaco (The Fürst-Cut is the deepest) und zu Hannover wäre heute sicher Herrscher über ein Groß-Monaco von Cadiz bis Spitzbergen mit der Hauptstadt Hannover. Apropos Hauptstadt: Das Schweizer Parlament in Bern verbietet im Juni Herstellung, Einfuhr und Verkauf des damaligen Kult-Getränks Absinth. Grund: Der aus Wermutkraut hergestellte Likör verursacht wegen seiner kombinierten Inhaltsstoffe (Bitterstoff Absinthin, ätherische Öle und Thujon) bei regelmäßigem Konsum nicht nur halluzinative Erregungszustände, sondern reizt das zentrale Nervensystem bis hin zu Krämpfen, Lähmungen und psychischem Verfall.

In Belfast läuft am 20. Oktober das zu jener Zeit größte Schiff der Welt vom Stapel. Die Olympic ist 259 Meter lang. Der Luxusliner kann 2.500 Passagiere aufnehmen, die von 850 Seeleuten betreut werden. Knapp zwei Monate später wird nicht nur die Kanalisierung der Emscher im Ruhrgebiet abgeschlossen (heute wird das ja teilweise alles wieder rückgängig gemacht - Stichwort: Emscherpark), sondern auch der neue Biername "Berliner Kindl" geboren.

Der Drogenkonsum ist aber nicht überall so beliebt, wie in Berlin (s.a. Bern).

Das chinesische Vorparlament jedenfalls empfiehlt Ende Dezember "die härtesten Strafen mit Ausnahme der Todesstrafe" für Opiumraucher. Rund 80 Jahre später finden die chinesischen Machthaber es dann aber viel schlimmer, wenn man mit dem Fahrrad sinnlos durch die Gegend kurvt und auf öffentlichen Plätzen herumlungert. "Da müssen unsere Panzer rüber", entscheiden die Bestimmer.

KATASTROPHEN & KRAWALLE

Am 19. Mai zischt der Komet Halley an der Erde vorbei und sorgt weltweit für Aufregung. Bei verheerenden Waldbränden in Nordamerika kommen Hunderte von Menschen in den Flammen um, und zahlreiche Orte werden zerstört. Der Teutoburger Wald ist unfreiwillige Endstation für die LZ7, das erste Passagierluftschiff der Welt. Nach permanenten technischen Problemen strandet das zeppelin-artige Fahrzeug in den Baumwipfeln. Passagiere kommen nicht zu Schaden. Ein Lawinenunglück am Rogerpass in Britisch-Kolumbien (Kanada) fordert 92 Menschenleben. In Mülheim/Rhein rast am 30. März ein Expresszug in einen Militär-Sonderzug. 21 Soldaten auf dem Weg in den Heimaturlaub kommen ums Leben, 100 werden verletzt. Der Unfall tritt eine Grundsatzdebatte über die Sicherheit im Schienenverkehr los. Über Sinn und Unsinn des Militärs wird nicht diskutiert. Fast ganz Frankreich steht im Januar nach einer Hochwasserkatastrophe bis dahin unbekannten Ausmaßes unter Wasser. Ganz Frankreich? Nein... Aber das ist eine andere Geschichte. Bei einem schweren Erdbeben in Costa Rica sterben 2.500 Menschen. In Alabama (USA) und Whitehaven (GB) kommen bei zwei schlimmen Bergminen-Explosionen insgesamt 275 Minenarbeiter ums Leben.

Paris wird im Sommer und Herbst zum Schauplatz blutiger Auseinandersetzungen. Nachdem der Arbeiter und angebliche Polizistenmörder Liabeuf unter dem Fallbeil sterben soll, entlädt sich der Zorn der Bevölkerung in gewalttätigen Massendemos. Der Kopf Liabeufs rollt dennoch. Weiterer Konfliktherd ist der Streik bei der französischen Bahn, der sich auf das ganze Land ausdehnt, zum Machtkampf zwischen Gewerkschaften und Staat wird und das Land an den Rand einer Diktatur führt. Am 20. Juli gründet sich in Großbritanien eine Liga zur Bekämpfung der Suffragetten (Frauenrechtlerinnen). Die aber lassen sich von ihrem Anliegen nicht abbringen und ziehen mit mehreren hundert Frauen zum Unterhaus und in die Downing Street, wo es zu massiven Auseinandersetzungen kommt. Rund 250 Demonstrantinnen werden verhaftet und teilweise zu schwerer Zwangsarbeit verurteilt. Doch die Frauenbewegung lässt sich nicht aufhalten. Großbritannien wird auch Zentrum eines heftigen Tarifkonflikts, als britische Werftarbeiter einen Lohnstreik beginnen und daraufhin nach Aussperrungen 10.000 Bergarbeiter in Wales (remember Arthur Scargill) in einen Solidaritätsstreik treten. Es kommt zu bewaffneten Konflikten zwischen Streikenden auf der einen sowie Streikbrechern und der Polizei auf der anderen Seite. Am 14. November wird der Streik in Wales erfolgreich beendet. Beendet ist jetzt auch der historische Rückblick auf das Jahr 1910, das Gründungsjahr des FC St. Pauli. Und ich hoffe, ein Stück Transparenz in die Wirren und gesellschaftlichen Hintergründe dieses bewegenden Jahres gebracht zu haben.

ro.

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