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Schön, schön, wer hätte das gedacht, daß Celtic, nachdem wir so viele unnötige Punktverluste gegen Mannschaften wie die Hibs (Hibernian FC), Dunfermline, St. Johnstone und Motherwell hatten, als die Pessimisten und die Medien die Meisterschaft schon für gelaufen erklärten, das letzte Viertel der Saison als Tabellenführer beginnen würde, mit 2 Punkten Vorsprung vor den Hearts und 4 Punkten vor den Rangers. Nach 27 von 36 Spielen sollte keiner anfangen zu feiern, aber mit dem Selbstvertrauen und der Art und Weise in der die Mannschaft spielt, ist das die beste Position, die Celtic seit Jahren zu diesem Zeitpunkt hatte und hoffentlich gewinnen sie die League Flag und stoppen den Versuch der Huns das ten in a row zu schaffen. Wir müssen uns bei Wim Jansen bedanken, daß er es geschafft hat, die Mannschaft seit Saisonbeginn immer mehr auf einen erfolgreichen Weg zu bringen, die Stärke liegt dabei in der Defensive und sie macht im Gegensatz zu den letzten Jahren keine groben Fehler, die zu Gegentoren führen! Auch wenn das nicht die traditionelle Celtic - Spielweise ist, hat sich die hinten-zu-null Taktik als sehr erfolgreich erwiesen. Es mußte einen Wechsel von der früheren alles-nach-vorne-Taktik, die zwar großartig anzusehen war, aber zu häufig zu Punktverlusten führte, geben. Niemand kann ernsthaft gegen Wim's Taktik argumentieren, denn sie hat uns schließlich bereits den Coca-Cola Cup, die Führung in der Liga und das Viertelfinale im Schottischen Pokal gebracht. Der Rest der Mannschaft erhält Selbstvertrauen aus der starken Verteidigung und dem sicheren Torwart, das zeigt sich in der Spielweise der Mannschaft in der letzten Zeit. Jonathan Gould ist wirklich eine größere Überraschung, ursprünglich nur als Aushilfe geholt, ein Torwart dritter Wahl mit einem 1 Monatsvertrag, um Stewart Kerr's Verletzung zu überbrücken und als Gordon Marshall's Ersatz zu fungieren. Er hat seine Chance bekommen und seine Form ist so gut, daß er einen Zweieinhalbjahresvertrag erhalten hat und Marshall zu Kilmarnock wechselte. Gould hat wichtige Paraden in wichtigen Spielen gezeigt und hat bisher noch keine schweren Fehler gemacht, was man nicht von vielen Celtic-Torwärten behaupten kann. Die Innenverteidigung mit Alan Stubbs und Marc Rieper hat sich als "hart wie Granit" herausgestellt und selbst wenn einer von beiden fehlt, ist Rico Annoni ein passender Ersatz.
Ein Beweis dafür, daß Celtic nicht destruktiv spielt, sind Alan Stubbs, der mittlerweile keine Angst davor hat, sich in die Offensive einzuschalten, und Rieper, der in der Abwehr aufgeräumt hat, seine Mitspieler zu besseren Leistungen anspornt und schon einige wichtige Tore erzielt hat. Tom Boyd spielt als Außenverteidiger sehr konstant und ist an mehr Angriffen beteiligt als jemals zuvor und als Kapitän wird er unsterblich werden, wenn Celtic zum ersten Mal seit zehn Jahren die Meisterschaft holt. Stephan Mahe, der andere Außenverteidiger, ist in der Offensive ebenfalls immer stärker geworden (er hat den Siegtreffer gegen Dunfermline im Pokal erzielt). Mit einem Mittelfeld, das aus Jackie McNamara, Morten Wieghorst, Craig Burley und Paul Lambert besteht, wurde eine gute Mischung gefunden. Lambert liebt es hinter dem Mittelfeld und vor der Innenverteidigung zu spielen, er ist kein Angreifer, aber er arbeitet sehr viel und hat gegen die Rangers und Motherwell zwei der schönsten Tore für Celtic in dieser Saison erzielt. Morten Wieghorst wurde zum dänischen Nationalspieler aufgrund seiner guten Leistungen für Celtic. Er spielt gut nach vorne, kann aber auch in der Defensive Zweikämpfe für sich entscheiden. Manchmal muß er aufgerüttelt werden, um eine gute Leistung zu zeigen. Craig Burley hält das Mittelfeld zusammen; obwohl es seine erste Saison für Celtic ist, spielt er sehr erfahren, er hat schon eine Reihe von Toren, bisher 11, erzielt und hat die meisten Einsätze in dieser Saison gehabt. Was kann man noch über Jackie McNamara sagen? Er ist mit Abstand der beste schottische Spieler der Liga. Er ist immer bereit zum Zweikampf mit den Verteidigern auf der Außenbahn und hilft auch in der eigenen Abwehr aus, wobei er riesige Wegstrecken während eines Spiels zurücklegt. Seine Ballbeherrschung ist fantastisch und er hat zahllose Vorlagen für die Tore seiner Mitspieler geliefert. Ursprünglich von Wim Jansen, dem Niederländer, aus der Mannschaft genommen, hat er sich wieder hineingekämpft und ist jetzt, vor dem letzten Viertel der Saison, der Favorit vieler als Spieler des Jahres. Im Sturm bevorzugt Jansen momentan das Zusammenspiel von Henrik Larson und Harald Brattbakk. Brattbakk wurde kurz vor Weihnachten von Rosenberg Trondheim nach Glasgow geholt. Er brauchte einige Zeit, um sich an den Celtic Stil zu gewöhnen (kein Dankeschön an die Medien, die es ihm so schwer wie möglich gemacht haben), aber seitdem er angefangen hat, das Tor zu treffen, ist er nicht mehr zu stoppen (7 Tore in den letzten 3 Spielen inklusive aller 4 beim 4 zu 0 Sieg über Kilmarnock). Mit dem Selbstvertrauen aus diesem Spiel machte er das, wie er selbst sagt, "Tor seines Lebens" gegen Dunfermline. Er hat immer wieder großartige Chancen und wird noch eine Menge Tore für Celtic schießen. Henrik Larson bezog ohne Grund Prügel, als er zu Celtic wechselte. Die Fans weinten noch über den Weggang Di Canios, als Larson seinen Vertrag unterschrieb. Keiner konnte absehen, welchen außergewöhnlich guten Eindruck er machen würde. Di Canio war einer der besten Spieler, die jemals für Celtic gespielt haben, aber es ist zehnmal besser, Larson in der Mannschaft zu haben. Er hat alles: Großartige Technik, guten Einsatz, viel Geduld (Bei einigen Spielern und Schiedsrichtern in Schottland muß man das haben!!!) und er ist selbstlos, ein echter Mannschaftsspieler. Zusätzlich hat er bisher 17 Tore geschossen. Larson ist ein weiterer Kandidat für die Wahl zum Spieler des Jahres. Als Beispiel dafür, daß Celtic einen starken Kader hat, sollen Nationalspieler wie Darren Jackson, Simon Donnelly und Tosh McKinlay genannt sein, die zusammen mit Phil O'Donnell, Tommy Johnson, David Hannah, Malky McKay und Stewart Kerr darauf warten, zu spielen. Es gibt also einen gesunden Konkurrenzkampf um die Plätze in der Mannschaft für die letzten neun Spiele. Es wird eine Menge zu tun geben in diesen letzten Spielen, aber es liegt in unseren Händen. Haltet eure Finger gekreuzt und laßt es uns zusammen rufen... TIOCFAIDH AR LÁ! CiaronNeues von Führer Fergus...Fergus hat seine "Bhoys against Bigotry" Kampagne erneut gestartet. Interessanterweise kommt das zu einem Zeitpunkt, als antifaschistische Celtic-Anhänger sich organisieren und Treffen abhalten, um gegen Angriffe auf Celtic Fans durch Loyalisten zu protestieren. Da sie eine ganze Menge Medienaufmerksamkeit erhalten haben, sorgt Fergus sich wohl um das Ansehen von Celtic in der Geschäftswelt und möglichen Förderern seiner ohnehin schon prall gefüllten Geldbörse. Also rief er seine "Bhoys against Bigotry" Kampagne zusammen mit einem Pfarrer, einem Vicar und Schulkindern von verschiedenen religiösen Schulen erneut ins Leben. Alles sehr schöne Publicity für F.F. und seine Leute! Aber sich nicht um die wirklichen Probleme zu kümmern, wird es für Celtic Fans nicht sicherer machen zu den Spielen zu gehen, oder? More to follow... Ciaron (Übersetzung MW)Da seit dem Eintreffen dieses Briefes schon wieder einige Spieltage vergangen sind, sollte man die aktuelle Situation in der schottischen Premier League ergänzen. Nach Punktverlusten zuhause gegen Dundee und Hearts of Midlothian führte Celtic zwar immer noch, da auch Hearts und Rangers nicht alle Punkte ergattern konnten. Bis zum 12.4.jedenfalls (inkl. Sieg gegen Kilmarnock), doch nach der obligatorischen Niederlage gegen die Huns trotz überlegenen Spiels (O:2), haben die Rangers wieder die Führung übernommen, genau mit einem Tor Vorsprung. Was uns bleibt, ist die Hoffnung!! Also eigentlich wie immer. |
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