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Führer Fergus? Part 2
Die Schlacht ist verloren - der Krieg geht weiter.Wie alle guten Sachen mußte es ja zu Ende gehen: Celtic's lange, ungeschlagene Serie mit dem Erreichen der Tabellenspitze und des Coca-Cola-Cup-Finals sowie dem ungeschlagenen Ausscheiden aus dem UEFA-Cup gegen Liverpool ging letzten Samstag schmerzvoll mit einer 1:0 Niederlage gegen, Ihr ahnt es, Rangers im Ibrox-Stadion, zu Ende. Das Traurige daran war, daß sie das Match ohne jeden Kampf und Courage verloren gaben. Im Gegensatz zu früheren Spielzeiten, als Celtic die Old Firms dominierte und höchstens durch Tore mit dem Schlußpfiff oder merkwürdige Schiri-Entscheidungen verlor, gab es keine Entschuldigung für dieses Spiel, welches 11 mutige Männer, die Kampf und Kameradschaft vorführen, gebraucht hätte. Celtic hatte im günstigsten Fall drei Männer und acht Schuljungs auf dem Platz. Der einzige Hoffnungsschimmer ist, daß die Chance zur Rache mit dem Nachholspiel am 19.11.97 schneller als gewöhnlich kommt - und Celtic kann einfach nicht nochmal so arm spielen (Anmerk.d.Red.: Konnten sie doch, denn Celtic kam erst in der Schlußminute zum 1:1 Ausgleich gegen seit der 55. Minute zu zehnt spielende Huns. Und schlecht gespielt haben sie auch.). Die Vorbereitung auf das Spiel wurde überschattet durch einen Zwischenfall beim Training, als sich Tosh McKinley und Henrik Larsson in die Haare gerieten: Tosh verpaßte Henrik eine Kopfnuß, welche eine gebrochene Nase und eine aufgeplatzte Augenbraue ergab. Später behauptete Celtic's Generalmanager Jock Brown, die Moral im Team könnte nicht höher ("higher") sein. Funny that Rhymes with "Liar"!
Doch jetzt wird's Zeit für Neuigkeiten von Führer Fergus. Ja, der Bebrillte und seine Gestapo machen weiter Dummheiten. Unser reicher Präsident entschied sich in der Woche vor dem wichtigsten Spiel der Saison gegen Rangers, die Vorbereitung durch die Entlassung des Co-Trainers Davie Hay über den Haufen zu werfen. Niemand kennt die Gründe für den Rausschmiß, aber das Timing war schrecklich. Hay, früher auch mal Chef-Coach, war immer ein engagierter Celt und der gegenwärtige Trainer Wim Jensen war sehr traurig über McCanns Aktivitäten und brachte dies auch öffentlich zum Ausdruck, indem er fragte, warum er weder vorher informiert noch um seine Meinung gefragt wurde, auch vor dem Hintergrund, daß die beiden in Team-Angelegenheiten sehr eng zusammenarbeiteten. Wir erinnern uns an McCann's Äußerung, er würde sich nie in Mannschaftsangelegenheiten einmischen, sondern sich nur um die geschäftliche Seite kümmern!? Viel Glück, Wim, Streitereien mit F.F. sahen in der Vergangenheit immer nur einen Sieger. Und weil es F.F.'s Entscheidung sein wird, wer Hay ersetzt, steht zu befürchten, daß es ein weiterer Ex-Hun sein wird, der in seinem Herzen immer einen Spezial-Platz für Celtic übrig hatte (Ihr könnt Euch denken, wo!). Wo wir gerade dabei sind, einer dieser "Ernannten", der "liebliche" Security-Chef George Douglas ist erneut tiefer gesunken (wenn er so weiter macht, erreicht er demnächst Australien!): Diesmal hat er einen 11-jährigen Dauerkarteninhaber bis zu seinem 18. Geburtstag Stadionverbot erteilt, weil dieser sich erdreistete, zu einem Sicherheitsrisiko zu werden, indem er nach dem Sieg gegen Dunfermline im Halbfinale des Coca-Cola-Cups auf den Platz im Ibrox(!!!)-Stadion rannte, um seinen Helden zu gratulieren. Dies und die Tatsache, daß der Kleine die Frechheit besaß, in Douglas geliebtem Reichstag stolz eine irische Trikolore zu tragen, führte dazu, daß Douglas und einige seiner harten Männer einige Tage später bei dem Jungen zu Hause auftauchten und von seiner Mutter die Herausgabe der Dauerkarte forderten. Der Junge war in Tränen aufgelöst als er sein Stadionverbot erhielt. Ja, der Chef von Celtic's Security ist schon sehr, sehr tapfer - außer es handelt sich um Erwachsene in blauen Trikots, die sektiererische Lieder singen und das Kabinenpersonal im Parkhead-Stadion beleidigen (Rangers nach ihrem Coca-Cola-Cup-Sieg letztes Jahr). Mr. Douglas' Ordner vollenden auch seine Anordnungen in Gänze, wie beispielsweise nach dem Heimspiel gegen Aberdeen, als sie den Leuten, die eine große Trikolore wehten, befahlen, diese wegzupacken, da es sich um eine ernste Feuergefahr handelt!!! Offensichtlich sind die Fahnen der gegnerischen Fans und die Celtic-Fahnen, auf denen nicht die gefährlichen irischen Farben zu sehen sind, von Natur aus unentzündbar. Oh Gott, bevor ich einen Herzinfarkt bekomme, höre ich auf... (Danke, ich auch, d.T.) Viel Glück für St. Pauli in den letzten Spielen vor der Winterpause. Für Celtic + St. Pauli, Tiocfaidh ar La! Gastartikel von Ciaron aus Dublin |
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