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Zweimal auf Malta urlauben und sich kein Fußballspiel anschauen. Schande über mich. Doch das sollte sich, das hatte ich mir fest vorgenommen, beim dritten Malta-Besuch ändern. Denn es interessierte mich doch außerordentlich, wie in einem Land gebolzt wird, dessen Vereinsmannschaften auf internationaler Ebene nur sehr selten die erste Runde überleben und dessen Nationalteam zumeist recht klar nur zweiter Sieger bleibt. Gesagt, getan. An einem für die Jahreszeit sehr warmen Sonntag wollten wir, meine Freundin und ich, den Stadionbesuch mit einer Besichtigung der Kirche von Mosta verbinden, die, mit einer Kapazität für 12.000 Menschen, zu den größten Gotteshäusern Europas zählt. Schließlich sollte das Nationalstadion Ta'Quali, in dem alle Spiele der 1.Liga stattfinden -zumeist zwei hintereinander-, nur einen kurzen Fußweg entfernt sein. Und tatsächlich, das Stadion war in Sichtweite, und unsere Einschätzung war, daß wir wohl rund 20 Minuten zu Fuß brauchen würden. Gut, daß wir rechtzeitig losgegangen waren, denn der Weg gestaltete sich beschwerlicher und länger als vermutet. Negativ hinzu kam sicher der Umstand der fehlenden Bürgersteige, so daß die maltesischen Autofahrer ihrem Volkssport 'möglichst dicht an Passanten vorbeirauschen' voll ausleben konnten. |
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Und bei Temperaturen um 28 Grad Celsius geriet der Marsch ein wenig zur Tortur. Aber wir wollten ja schließlich (oder zumindest ich, und wahre FreundInnen machen ja jeden Scheiß mit, den sich ihre Kerle ausgedacht haben) dem ungeschlagenen Tabellenführer Floriana F.C. bei seinem Auswärtsspiel gegen Rabat Ajax F.C. zuschauen. Gefragt haben wir uns nur, welchen Sinn es eigentlich macht, die potentiellen Stadionbesucher per Ausschilderung einmal komplett um den Ground herumzuführen. Nach gut einer Stunde verschärftem Spaziergang erreichten wir total verschwitzt das Hauptportal und sehnten uns nur noch nach einem kühlen Getränk. Der Eintrittspreis betrug umgerechnet 6 Mark.
ENDLICH MALTESISCHER FUSSBALL LIVENachdem wir uns durch die engen Absperrgitter gezwängt hatten (mein erster Gedanke: Du mußt abnehmen!), erwarteten uns gelangweilte Horden der hiesigen Bullizei, die mich zwar abtasteten, aber meinen auf den Rücken geschnallten Rucksack mit keinem Blick würdigten. Nun schnell erst einmal einen guten Platz gesucht. Wir hatten die freie Auswahl zwischen Sitzen und Stehen und entschieden uns für einen sichtunbehinderten Stehplatz gleich unter der Gastronomie. Eine kluge Wahl, denn unser Durst war noch immer sehr groß. Und groß war auch das Erstaunen, wie wenig Menschen sich in dem Rund verloren, das ca. 30.000 Menschen fassen soll. Unsere Schätzungen lagen zwischen 1.000 und 1.500, aber es waren ja noch gut 20 Minuten bis zum Anpfiff, und wahrscheinlich, so dachten wir, stehen die alle noch an diversen Biertheken und würden erst kurz vor Beginn ihre Plätze einnehmen. Ein Trugschluß, der sich schon bei meinem ersten Gang zur Bierbar andeutete, denn ich kam sofort dran, und es gab echtes Bier, das dazu auch noch eisgekühlt war. Paradiesische Zustände also.Kurz vor dem Start-Pfiff des Schiris betraten die Mannschaften den Rasen und wurden eher kläglich von den Supportern der beiden Vereine begrüßt. Floriana schien, trotz Auswärtsspiel (aber was ist das schon, bei einer Inselgröße von nur 246 Quadratkilometern), den zumindest schreitechnisch stärkeren Anhang im Stadion zu haben. Es entwickelte sich eine sehr einseitige Partie, und ich sinnierte darüber, was denn nun trostloser sei, der Kick oder der Support. Ich entschied mich für den Support und sollte recht behalten, denn die Floriana-Fans waren nur zu hören, wenn ihre Mannschaft ein Tor in's Netz setzte. Davon gab es zwar deren drei, aber länger als 30 Sekunden dauerte der Jubel nicht an. Aber es gab ja noch die Bierbar kurz über uns, wo übrigens auch leckere Chips feilgeboten wurden, die uns den Nachmittag doch recht kurzweilig erscheinen ließen. Das Match endete 3:0 für den Favoriten aus dem Vorort der Hauptstadt Valletta. Zwei Tore versenkte der erst 21jährige Mark Galea, der als große Hoffnung des maltesischen Fußballs gilt und auch prompt zum 'Spieler des Tages' ("Rothmans Player Of Match") gewählt wurde. Floriana hatte sein 6.Spiel in Folge gewonnen, führte nun mit 7 Punkten Vorsprung (nach 6 Spielen!) vor seinem Verfolger Birkirkara. Doch trotz aller Vorbehalte hatte mich nun der Ehrgeiz gepackt: Wie sind eigentlich die Ligen organisiert? Seit wann wird Fußball auf Malta gespielt? Hatte das Land wohl mal Erfolge? Und warum kommen so wenig Zuschauer? Fragen, die mich natürlich direkt in das Herz des Inselfußballs führten, in die Zentrale der 'Malta Football Association' in der St.Paul's Street (Zufall?) in der Hauptstadt Valletta. GESCHICHTE WIRD GEMACHTMein erster Besuch dort war eher ernüchternd: Ein mißlauniger Portier (sagt man so?) erklärte (nein: diktierte) mir, daß derzeit ohnehin niemand Zuständiger da sei, und ich sollte es am Nachmittag noch einmal versuchen, dann sei der Herr Micallef da, der mir Auskunft geben könnte. Na gut, noch mal kurz über den Flohmarkt gelatscht (da gab's Floriana-Trikots für 50,-), die Liebste im Cafe informiert und gleich wieder los zum Herrn Micallef; mit einem komischen Gefühl im Bauch. Wird der genauso unfreundlich sein wie sein Aufpasser?Die Furcht war unbegründet. Herr Micallef, der sich sehr schnell auch als Verantwortlicher für den Jugend-Sektor des maltesischen Fußballs outete, war ein herzensguter Mensch, bei dem es mir fast peinlich war, mein Anliegen zu formulieren. Aber er war offensichtlich vom Bodyguard gebrieft worden, entsprechend vorbereitet und hatte mir ein 2kg schweres 'Info-Paket' über den Fußball auf Malta zusammengestellt und wollte mir das unbedingt kostenfrei überlassen. Schließlich sei vor gut einem Jahr schon einmal ein Deutscher dagewesen, der Infos brauchte. War das Hardy Grüne? Die Frage blieb unbeantwortet. Höflich wie ich bin, konnte ich lediglich ein aktuelles Heft des ÜBERSTEIGERS hinterlassen und versprechen, ein Belegexemplar zu schicken. Später erfuhr ich dann noch, daß ich gerade mit einem der beiden Vizepräsidenten der 'Malta Football Association' (MFA) gesprochen hatte. Die 'MFA' wurde 1900 gegründet. Aber der Beginn des maltesischen Fußballs war dieses Jahr mitnichten. Bereits 1877 spielten die Jesuiten des St.Ignatius College in St.Julian mit dem Ball und zählten damit zu den ersten europäischen Kickern überhaupt. Auch wenn bereits im frühen Dezember 1863 die Offiziere der britischen Garnison gegen die der Royal Navy antraten, so muß doch zur Kenntnis genommen werden, daß dieses Match noch unter Rugby-Regeln stattgefunden hat. Das erste dokumentierte Fußballspiel bestritten die 'Soldiers of the Garrison' und die 'Royal Engineers' am 4.März 1882 (Endergebnis: 5:0). Die ersten erwähnten Teams/Mannschaften waren: 'St.Ignatius College'(1886), 'The Malta Athletic Club'(1886), 'The Equality Club'(1887), 'The Malta Union Club'(1887), 'The Dockyard School FT'(1892), 'The Malta Sports Club'(1893) und die 'Malta Wanderers'(1894). 1895 gründete sich der erste einheimische Fußballclub in Cospicua, der 'Saint Andrew's FC'. DAS SPIEL BEGINNT1909/10 wurde die Premier Divison eingeführt. Die Mannschaften von Floriana FC, Sliema Wanderers, Msida, St.Julian und University Valletta nahmen daran teil. Überlegen sicherte sich Floriana (8:0 Punkte, 6:0 Tore) den allerersten Meistertitel (bis heute übrigens 25 Titel und damit noch zwei mehr als der Hauptrivale, die 'Sliema Wanderers'). Das erste größere Stadion bauen die Engländer den Maltesern in die Stadt Gzira, ein Rund, das knapp 30.000 Zuschauer fasste und vielen Spielern anderer Nationalteams als "weiße Hölle" in Erinnerung blieb. Das Stadion besaß keinen Rasen, und der Hartplatz war nicht nur hart wie Beton, sondern erinnerte farblich an erhärteten Gips. Wer sich übrigens für den Spielstand interessierte, fand dort noch Lustigeres vor, als es unsere mechanische Anzeigetafel jemals sein kann: Die Ergebnisse wurden an einem jesukreuz-gleichen Gerüst mittels rosa Ballons angezeigt. Das Stadion befand sich im Privatbesitz der wohlhabenden Brüder Testaferrata, die von allen Einnahmen 50% abkassierten. Insgesamt eine erkleckliche Summe, schließlich fanden alle Spiele der 1. und 2.Liga dort statt. Die internationale Bühne betrat Malta erst sehr spät. Das erste Länderspiel wurde am 24.Februar 1957 auf heimischem Grund gegen Österreich ausgetragen und nur knapp mit 2:3 verloren. Lag's am Gips? Bis heute gab es nur in ca. jedem 7.Länderspiel einen Sieg, jedes 8.Match endete unentschieden. Der Rest waren Niederlagen. Kein Wunder also, daß Malta in der aktuellen UEFA-Fünfjahreswertung für Nationalteams nur auf dem 42.Rang landet; damit allerdings noch vor Irland, Armenien, Luxemburg, Faröer, Albanien und Aserbeidschan. Im FIFA-World-Ranking 1996 rutschte das Land gar um 32 Plätze ab und belegt nun den Rang 122 (von 190). Ihren ersten Länderspielsieg errangen die Insulaner übrigens gegen Island. Malta siegte 2:1. Das Spiel fand allerdings, nachdem das beliebte Gzira-Stadion wegen Zuschauer-Ausschreitungen beim Match gegen Polen gesperrt wurde, auf Sizilien statt. Bezeichnend für die Misere der maltesischen Kicker ist allein schon die Tatsache, daß Luxemburg, das seit 23 Jahren kein Pflichtspiel mehr gewonnen hatte, ausgerechnet gegen Malta im Februar 1995 erstmals wieder triumphierte.In den Europapokal-Wettbewerben mischt Malta seit 1961 mit, zwar auch hier mit geringem Erfolg, aber mit immerhin rund 2 Dutzend Siegen, ein Drittel hiervon errangen die Sliema Wanderers. Seit der letzten Serie müssen sich die maltesischen Teams allerdings erst in einer Vor-Qualifikation für die Pokal-Hauptrunde gegen andere europäische Fußball-'Zwerge' durchsetzen. Borussia Dortmund war 1961 das erste bundesdeutsche Team, das auf Malta kicken mußte. Die MFA gehörte zunächst zur englischen 'Football Association', schloß sich aber, mit Genehmigung der Engländer, 1959 der FIFA und 1960 der UEFA an. Seit 1994 ist Malta sogar im 7köpfigen obersten Gremium der UEFA, dem Exekutiv-Komitee, vertreten. 1996 wurde MFA-Präsident Dr. Joe Mifsud gar für vier weitere Amtsjahre wiedergewählt. DAS NEUE STADIONZur Entstehung des Ta'Quali-Stadions gibt es verschiedene Versionen, die aber auch alle schön sind. Leider war es mir nicht möglich, die korrekte zu verifizieren, deshalb schildere ich sie euch kurz alle. Libyens Oberst Ghadafi spielt hierbei aber immer eine zentrale Rolle. Bei einem Staatsbesuch (Malta und Libyen waren Jahrzehnte sehr eng wirtschaftlich wie politisch liiert) Anfang der 70er versprach Ghadafi dem damligen Regierungschef Maltas, Dom Mintoff, ihm und seinem Volk ein richtiges Stadion zu schenken. Überwiesen haben soll Ghadafi dann allerdings nur umgerechnet 300.000 Mark, und der Plan blieb jahrelang im Rohbau stecken, ehe erst 1980 das Stadion eingeweiht werden konnte. Version 2: Als sich Ghadafi 1977 auf eine Diskussion mit maltesischen Parlamentariern einließ, fragte ein Mitglied der konservativen Opposition, gleichzeitig Präsident der Sliema Wanderers, den Libyer, ob dieser nicht Interesse hätte, sich am Bau eines neuen Stadions zu beteiligen. Wunderbar, meinte der Revolutionär und überwies 4 Wochen später umgerechnet 20 Millionen Mark. Mit dem Bau wurde umgehend begonnen und 1980 wurde Ta'Quali eingeweiht. Auch schön, oder? Doch damit ist die Geschichte Stadion-Neubau noch längst nicht am Ende, denn es kam zunächst zu einem politischen Gemetzel. Die sozialistische Labour-Regierung wollte den konservativen MFA-Funktionären das Stadion nicht zur Verfügung stellen; aus welchen Gründen auch immer. Zwei Jahre dauerte dieser Streit, ehe endlich Fußball im neuen Rund gespielt werden konnte. Allerdings noch nicht auf Rasen, denn der wurde erst 1984 nachträglich verlegt. Leider ist, wie bereits oben erwähnt, der Besucherandrang, auch heute noch, ganz miserabel. Dies erklärt sich natürlich auch durch die geringe Anzahl von potentiellen Kunden -bei 360.000 Einwohnern gibt es rund 7.000 Spieler in ca. 50 Vereinen-, ist aber wohl zuallererst durch die TV-Übersättigung mit Live-Spielen sowie Aufzeichnungen und Ausschnitten diverser Spitzen-Kicks europäischer Ligen zu begründen.DIE SITUATION HEUTEDie obersten Ligen des maltesischen Fußballs werden heute von Großfirmen gesponsert, die Namen der Ligen wurden entsprechend umbenannt. Die 1.Liga, ehemals 'Premier Division' heißt heute 'Coca-Cola Premier League', die 2.Liga nennt sich 'Rothmans First Division'. Zwar besteht der Großteil der Mannschaften noch aus reinen Amateurspielern, aber seit kurzer Zeit gibt es auf Malta nun auch rund 10 Halbprofis und 20 Vollprofis. Ein Umstand, der besonders den seit 1996 amtierenden Nationaltrainer Milorad Kosanovic aus dem ehemaligen Jugoslawien erfreut. Der bereits fünfte ausländische Trainer -auch Horst Heese (ehemaliger Spieler bei Hamborn 07 und dem HSV übrigens) trainierte Malta von 1989 bis 1991- erhoffte sich bei seinem Antritt eine erfolgreichere weil intensivere Zusammenarbeit mit seinen Spielern. Die ersten Erfolge stellten sich bislang allerdings noch nicht ein. Die ersten 4 Qualifikationsspiele zur WM 1998 in der Gruppe 6 gingen durchweg klar verloren: Jeweils 0:6 gegen Jugoslawien, Tschechien und die Slowakei sowie zuletzt 0:3 gegen Spanien (vor der traurigen Kulisse von nur 5.000 Zuschauern im Ta'Quali-Stadion). Malta ist derzeit Gruppenletzter, noch hinter den Faröer-Inseln (werden übrigens vom Ex-Gladbacher Flügelflitzer Allan Simonsen gecoacht), die bereits ein Spiel mehr ausgetragen haben und nun bei 0 Punkten 5:22 Tore aufweisen. Und so kommt es wohl am 30.4. und am 8.6. zu den entscheidenden Spielen um den letzten Platz in der Gruppe 6, wenn Malta und Faröer direkt aufeinandertreffen.In der Meisterschaftsrunde lief zunächst alles auf einen Alleigang Florianas hinaus, die in der letzten Saison, die immer von September bis Mai läuft, nur den 3.Rang belegen konnten. Meister wurde Sliema, die mit Aldrin Muscat auch den Torschützenkönig (immerhin 18 Tore in nur 18 Spielen) stellten. Der 'Rothmans Super Cup', an dem die 4 besten Teams der Vorsaison teilnehmen und seit 1984 ausgetragen wird, konnte von Valletta (2. in der Meisterschaft) nach Hause gebracht werden. Die 'Rothmans Trophy' (ehemals 'F.A. Trophy', seit '34 ausgespielt), wohl mit unserem DFB-Pokal vergleichbar, gewann ebenfalls Valletta. Die beiden Ersten der 'First Division' (2.Liga), Pieta und Lija, waren die Aufsteiger der letzten Saison und kicken nun in der höchsten Klasse mit. Dafür wechselten Zurrieq (bei 18 Spielen nur ein Unentschieden und ein Sieg) und St.Patrick in die 2.Liga. Nachdem in Hamrun nun endlich ein zweites vernünftiges Stadion für die Meisterschaftsrunde zur Verfügung stand, wurde auch der Austragungsmodus für die Meisterschaft geändert: Fortan spielen die 10 Teilnehmer der Premier League dreimal (!) in der Saison gegeneinander. Diesem Umstand ist wohl auch das überraschende Einknicken der Florianer geschuldet, die, nach nun 17 Spielen und einigen Niederlagen, nur noch den 3.Rang der Meisterschaft einehmen und mit 36 Punkten hinter Birkirkara (40 Punkte) und Valletta (39 Punkte) liegen (Stand: 10.2.1997). Derzeitiger Top-Scorer ist Danilo Doncic von Valletta FC mit 21 (!) Treffern. Erstmals wurde in der vergangenen Saison auch eine Frauenmeisterschaft ausgetragen. Acht Teams spielten in Hin- und Rückrunde ihren Sieger aus, Rabat Ajax siegte knapp vor Lija Athletics, Tessie Muscat (schon wieder dieser Name?!) wurde mit 31 (!) Treffern Goalgetterin Nr.1. Und im Bereich Schiedsrichter gab es gerade zu der Zeit, als ich im Oktober auf der Insel weilte, zwei interessante Neuigkeiten: Zum einen wurde erstmals ein Jugendspiel von einer Schiedsrichterin (Connie Dimech) geleitet, und erstmals, so wurde bekanntgegeben, würde ein maltesisches Schiri-Gespann (Charles Agius, J.Attard und E.Zammit) ein Spiel der 'Champions League' leiten, nämlich Rosenborg vs. Porto. Nun gut, soweit zum Thema 'Fußball auf Malta'. Ich hoffe, ein paar von euch inspiriert zu haben, mal einen Kick auf der Insel anzuschauen. Zumindest könnt ihr gegenüber den Einheimischen dann ja mit eurem gerade erst erworbenen Halbwissen glänzen. Und wenn ihr euch dann noch vorab per Internet -die MFA will demnächst mit einer Homepage auf die Datenautobahn- über die aktuellsten Entwicklungen informiert, seid ihr für einen Malta-Besuch eigentlich bestens vorbereitet. Bereits jetzt gibt es via Internet Informationen über den Fußball auf Malta. Auf halboffiziellen Seiten erfahrt ihr nicht nur etwas über die Vereine Floriana, Rabat und Valletta, sondern auch aktuelle Infos über Ergebnisse und Tabellenstände aller maltesischen Ligen. |
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